Sky-Watcher Maksutov-Cassegrain: Skymax-102 OTA

Aussehen | Aussehen mit verschiedenen Basen | Basisdaten | Erste Fotoversuche | Besuchte Himmelsobjekte | Vorläufiges Fazit | Links

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem "Planeten"-Teleskop (Maksutov-Cassegrain) zusammen (23. Mai 2016 bestellt, am 28. Mai nach Justierung beim Händler angekommen). Es hat den langen Namen Sky-Watcher Skymax-102 OTA - 102 mm / 1300 mm und ist ein Maksutov-Cassegrain-Tubus, den ich an der Virtuoso-Basis mitbenutzen wollte (als Ergänzung zum Heritage 114P-Dobson-Tubus, den ich mit der Virtuoso-Basis erworben habe). Ich habe das Virtuoso samt Tubus jedoch wegen technischer Probleme zurückgesandt und eine Rückerstattung erhalten. Im Frühling 2017 habe ich eine Sky-Watcher Star Discovery AZ GoTo Teleskop-Montierung erworben und benutze den Tubus nun auf dieser Basis und auf der Basis des Heritage 100P.

Die Basisdaten stammen von der Teleskop-Spezialisten-Website, wo ich das Teleskop gekauft habe.

Hinweis: Auf einer weiteren Seite beschreibe ich, wie ich den Skymax-102-Tubus auf beiden Basen verwende.

 

Aussehen

Auspacken, Tasche

Umverpackung

Dito

Packmaße:
Umverpackung: 57 cm x 25,5 cm x 24,5 cm
Innere Verpackung: 53 cm x 21,5 cm x 21 cm

Bruttogewicht: 4 kg (4,5 kg lt. DHL), Nettogewicht: 3 kg

Dito

Dito

Vergleich mit Umverpackung des Sky-Watcher 114P Virtuoso

Dito

Zwischenverpackung

Dito

Noch eine Verpackung erscheint....

Alle Verpackungen auf einmal!

Dito

Beim Öffnen der inneren Verpackung erscheint eine Tasche

Tasche aus dem Karton genommen

Inhalt des kleines Kartons (Zubehör) ausgepackt

Zubehör ausgepackt

Teleskop-Tubus aus der Tasche genommen

Dito, der Schraubenzieher zeigt auf den Zenitspiegel

Dito mit Basis des Heritage 100P

Tasche geöffnet, man sieht die Abdeckung für den Inhalt

Tasche und Abdeckung für den Inhalt geöffnet

Tasche mit in Plastik eingewickeltem Tubus

Zubehör: 10mm und 25mm Okulare, Lichtpunktsucher, Zenitspiegel und mehr

Kollimation

Die 6 Inbus-Schrauben für die Kollimation am hinteren Ende des Tubus

Der Hauptspiegel des Sky-Watcher-102 OTA kann mit 6 Inbus-Schrauben, die sich am hinteren Ende des Teleskopes befinden, justiert werden. Die kleinen Inbus-Schrauben dienen zum Konter, die großen zum Justieren.

Anleitung von Teleskop-Express:

Die Kollimation sollte am besten direkt am Stern erfolgen. Stellen sie ihn bei Vergrößerung um 100fach unscharf ein. Ein dunkler Schatten (der Fangspiegel) sollte genau mittig sein. Wenn er das nicht ist, sollten Sie das Teleskop justieren. Dabei gehen Sie bitte wie folgt vor:

  • Als erstes werden die Konterschrauben gelockert. Die Justage verstellt sich noch nicht.
  • Danach wird vorsichtig mit den Justageschrauben justiert, ¼ Umdrehung bringt schon einen deutlich sichtbaren Effekt. Justieren Sie bitte so lange, bis der dunkle Fleck des Fangspiegels genau mittig ist.
  • Fixieren Sie dann die Konterschrauben wieder.

Das Teleskop ist nun sauber kollimiert und wird Ihnen bestmögliche Leistung bringen.

 

Aussehen mit verschiedenen Basen

Teleskop-Tubus auf der Heritage 100P-Basis

Skymax-102 auf Heritage 100P-Basis

Dito von vorn

Dito von vorn, etwas näher

Skymax-102 auf Heritage 100P-Basis, andere Seite

Skymax-102 auf Heritage 100P-Basis, mehr von hinten

Dito, Details (Fokussierer, Zenitspiegel)

Der Tubus ist gegen die "offizielle" Blickrichtung der Basis montiert. Die Feststellschraube für den Tubus wurde so gestellt, dass sie auf eines der drei Löcher in der Prismenschiene trifft.

Teleskop-Tubus auf der Omegon-Mini-Dobson-Basis

Alternativ zur Heritage 100P-Basis, verwende ich den Tubus auch auf einer einfachen Omogon-Mini-Dobson-Basis.

Skymax-102 auf Omegon-Basis

Dito, von vorn

Dito, andere Seite

 

Dito, von hinten

 

Der Zenitspiegel stößt unten an, der Tubus kann nicht vollständig rotiert werden - aber das ist kein Problem...

Dito, Detail

Dito, Detail

Die Feststellschraube für den Tubus wurde so gestellt, dass sie auf eines der drei Löcher in der Prismenschiene trifft. Ich habe allerdings festgestellt, dass es bei der Omegon-Basis besser ist, die Feststellschraube auf der Seite der Prismenschiene anzubringen, die keine Löcher hat.

Teleskop-Tubus auf der Heritage P130-Basis

Weil mir die kleinen Basen "zu zitterig" sind, habe ich auch die Basis des Heritage P130 mit dem Skymax-102 OTA ausprobiert. Diese Basis wirkt etwas zu groß, aber ist etwas stabiler, das Zittern also etwas geringer. Für zu Hause scheint diese Basis eine gute Lösung zu sein, für die Reise ist sie mir allerdings zu groß und unhandlich.

Skymax-102 auf Heritage P130-Basis, von der Seite

Dito, von der anderen Seite

Dito, von hinten, Detail

Dito, von hinten

Dito, von hinten, Tubus steil gestellt

Dito, von hinten, Tubus horizontal

Dito, von vorn

Dito, von vorn, Tubus steil gestellt

Dito, von vorn, Tubus horizontal

Der Tubus ist gegen die "offizielle" Blickrichtung der Basis montiert. Die Feststellschraube für den Tubus wurde so gestellt, dass sie auf eines der drei Löcher in der Prismenschiene trifft.

Hinweis: Ich habe das Heritage P130 Mitte April 2017 verschenkt, so dass mir diese Lösung für das Skymax-102 OTA nicht mehr zur Verfügung steht.

Teleskop-Tubus auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung

Und schließlich verwende ich den Tubus auch auf der Star Discovery AZ GoTo-Montierung, wobei allerdings die Lage des Leuchtpunktsuchers ungünstig ist.

Skymax-102 Tubus auf der Montierung (Gesamtsicht)

Dito (Detail)

Ansicht von vorn - man sieht deutlich die ungünstige Lage des Suchers

Skymax-102 Tubus auf der Montierung, gedreht (Gesamtsicht)

Dito (Detail) - man sieht deutlich die ungünstige Lage des Suchers

Ansicht von hinten - man sieht deutlich die ungünstige Lage des Suchers

 

Dito (Detail) - man sieht deutlich die ungünstige Lage des Suchers

 

Ich werde nach einer Lösung für die Anbringung des Suchers Ausschau halten müssen...

 

Basisdaten des Sky-Watcher Sky-Watcher Skymax-102 OTA (im Vergleich)

Teleskop
Meade
Sky-Watcher Skymax/Heritage
GSO
8" 10" 12" ETX 90EC 102 76 100P 114P P130 150PDS GSD 680
Optische Bauart Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Maksutov-Cassegrain Maksutov-Cassegrain Newton
(Sphärisch)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Newton
(Parabol.)
Hauptspiegel-Durchmesser 203 mm 254 mm 305 mm 96 mm (90 mm) 102 mm 76 mm (3") 100 mm (4") 114 mm (4,5") 130 mm (5") 150 mm (6") 200 mm (8")
Brennweite, Öffnungs-
verhältnis
1219 mm
f/6
1270 mm
f/5
1524 mm
f/5
1250 mm
f/13,8
1300 mm
f/12,7
300 mm
f/3,95
400 mm
f/4
500 mm
f/4,38
650 mm
f/5
750 mm
f/5
1200 mm
f/6
Auflösungs-
vermögen
0,56" 0,45" 0,38" 1,3" 1,15" 1,51" 1,15" 1,01" 0,9" 0,77" 0,58"
Visuelle stellare Grenzgröße ca. 14 mag ca. 14,5 mag ca. 15 mag 11,7 mag 12,7 mag 11,2 mag 11,8 mag 12,1 mag 13,3 mag 12,7 mag 14,5 mag
Lichtsammelleistung 841 1316,7 1898,5 165,3 212,3 117,9 204,1 265,2 344,9 459,2 816,3
Empfohlene
Maximal-
Vergrößerung
ca. 550 x ca. 600 x ca. 700 x 325 x 204 x ca. 100 x (152 x) 150 x (200 x) 170 x (228 x) ca. 195/220 x (260 x) ca. 225 x (300 x) ca. 300 x (400 x)
Abmessungen Teleskoptubus (Durchm. x Länge) 28 cm x 115 cm 35 cm x 119 cm 40 cm x 144 cm 10,4 cm x 27,9 cm 10,4 x 27 cm n.a. 11,5 cm x 37 cm* n.a. Länge zu-
sammen-
geschoben < 37 cm (14,5")
18,2 cm x 69 cm
18 cm x 68 cm*
23 cm x 115 cm
Nettogewicht Basis 9 kg 12,2 kg 15 kg n.a. --- n.a. 1,3 kg* 1,6 kg 3,1 kg* --- 11,2 kg
Nettogewicht
optischer Tubus
10,9 kg 17,2 kg 21,3 kg n.a. 1,9 kg n.a. 1,2 kg*
3,7 kg
3,25 kg* 5,0/6,0 kg
5,5 kg*
9,5 kg
Nettogewicht gesamt 3,5 kg 1,75 kg 2,5*/2,8 kg 5,3 kg < 6,5 kg ca. 21 kg

Dunkelblau: Teleskope in aktuellem Besitz; kursiv und dunkelrot: Teleskope, die ich besaß; schwarz: zum Vergleich; *) selbst gemessen

 

Erste Fotoversuche

Erste Fotos der Venussichel mit ans Okular gehaltener Kamera

Am 13. Februar 2017 habe ich mit meinem Sky-Watcher Heritage Skymax-102 Maksutov-Cassegrain-Teleskop einige Fotos von der Venussichel versucht. Ich habe wieder die Leica X Vario ans Okular gehalten (1:50-Methode und die Kamera auf 1600 ASA und manuelle Belichtung eingestellt; die Entfernung habe ich auf Unendlich fixiert.

100%-Ausschnitte; das rechte Foto wurde mit längerer Kamerabrennweite aufgenommen; Leica X Vario

Erste Mond-Fotos mit ans Okular gehaltener Kamera

Die folgenden Mond-Aufnahmen stammen von Anfang April 2017 (2. und 4. April kurz nachdem der Tag begonnen hatte - am 3. April war Halbmond). Sie wurden nach der 1:50-Methode aufgenommen, d.h. mit ans Okular gehaltener Kamera, in diesem Fall war es eine Ricoh GR (28 mm äquivalent). Ich habe ISO 1600 verwendet und unterbelichtet, um Überstrahlungen zu verhindern.

Ich verwendete ein 16 mm-UWA- und ein 32 mm-Plössl-Okular. Mit dem 16 mm-Okular konnte ich zwar den ganzen Mond sehen, aber leider nicht aufnehmen.

Die Fotos erreichen leider nicht die Schärfe der Fotos, die ich zur gleichen Zeit mit dem Sky-Watcher Explorer 150PDS aufgenommen habe.

2. April 2017

    

Mit 32 mm-Okular (ca. 40 x) - 1600-Pixel-Version

 

Mit 32 mm-Okular (ca. 40 x) - 1600-Pixel-Version

Mit 16 mm-Okular (ca. 81 x) - 3200-Pixel-Version

4. April 2017 (Halbmond)

Mit 16 mm-Okular (ca. 81 x) - 3200-Pixel-Version

4. April 2017

 

Mit 32 mm-Okular (ca. 40 x) - 1600-Pixel-Version SW

 

Mit 32 mm-Okular (ca. 40 x) - 1600-Pixel-Version SW

Vergleich der Tage

      

2. April 2017

 

4. April 2017 (gerade begonnen, Halbmond)

  4. April

 

Besuchte Himmelsobjekte

Bisher habe ich die folgenden Himmelsobjekte mit dem Sky-Watcher Skymax-102 besucht (und dokumentiert...):

 

Vorläufiges Fazit

Tubus

Der Skymax-102 OTA ist ein Maksutov-Cassegrain-Tubus und spielt damit in einer etwas anderen Liga als meine Dobson-Teleskope (oder Newton-Tuben). Er ist klein und handlich und wirkt dabei trotz nur 2 kg Gewicht erstaunlich schwer. Während ich nicht erkennen kann, dass seine optische Leistung besser ist als bei Newtons/Dobsons, wie vielfach behauptet wird und sicher auch richtig ist, sehe ich seinen Hauptvorteil in der Kombination aus hoher Vergrößerung bei kompakten Abmessungen und vertretbarem Gewicht. Es ist also ein typisches "Mond, Sonne und Planeten"-Teleskop und wurde von mir nach einer Empfehlung eines Händlers genau zu diesem Zweck angeschafft. Eine Reihe hellerer Deep-Sky-Objekte konnte ich damit auch beobachten, ganz im Gegensatz zum in dieser Hinsicht enttäuschenden Meade ETX 90/EC. Alles in allem füllt es eine Lücke in meiner Teleskop-Sammlung und erfüllt dort eine spezielle Aufgabe, die von Newton-Tuben nicht so gut gelöst werden kann. Es kann höchstens noch passieren, dass ich es gegen das etwas leistungsstärkere Modell mit 127 mm Öffnung ersetzen werde...

Basen

Ich habe den Skymax-102 OTA auf vier verschiedenen Basen ausprobiert und bin inzwischen zu etwas anderen Schlußfolgerungen gekommen, als ich anfangs angenommen hatte. Weil der Skymax-102-Tubus deutlich schwerer als der Heritage 100P-Tubus ist und zudem bei gleicher Okularbrennweite mehr als dreimal stärker vergrößert, macht sich das Zittern der kleinen Basen bei diesem Tubus deutlicher bemerkbar. Deshalb würde ich, wenn ich auf GoTo verzichten möchte/muss, zu Hause immer die stabilere P130-Basis verwenden (auch wenn sie nicht wirklich zitterfrei ist). Allerdings steht mir diese Option nicht mehr zur Verfügung, denn ich habe das P130 Mitte April 2017 verschenkt. So bleibt nur die 100P-Basis...

Im Urlaub käme dagegen aus Platzmangel ohnehin nur die 100P-Basis zum Zuge. Die Omegon-Basis ist praktisch überflüssig, es sei denn, ich nehme den Heritage 100P-Tubus auch mit in den Urlaub. Wenn ich den Skymax-102-Tubus mit GoTo verwenden möchte, kommt die Star Discovery AZ GoTo-Montierung zum Zuge. Das wird jedoch wohl nur zu Hause der Fall sein.

 

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07.11.2017