Messier 42 (M 42)

Einführung | Karte | Skizze | Pseudo-Foto (Stellarium) | Eigene Beobachtungen | Eigene Fotos | Referenzen

Auf dieser Seite stelle ich meine Beobachtungen des galaktischen Emisionsnebels M 42/43 im Sternbild Orion, auch Orionnebel genannt, zusammen.

 

Einführung

Der Orionnebel M 42 ist zusammen mit seinem "Annex" M 43 wohl der größte galaktische Emissionsnebel (Gas-Nebel) am Nordhimmel. Er befindet sich im Schwert des Orions, also im Sternbild Orion und deshalb auch Orionnebel gennant, und zumindest das Schwert ist normalerweise mit bloßem Auge zu sehen. M 43 wurde früher als getrennter Nebel angesehen, heute jedoch als Bestandteil von M 42. Er befindet sich im Winter etwas oberhalb von M 42.

Man sagt, dass der Orionnebel mit bloßem Auge zu sehen sein soll. Das hängt sicher von den Bedingungen ab, aber das Schwert kann man auf jeden Fall schimmern sehen, wenn es dunkel genug geworden ist. Was davon dann genau der Nebel ist, ist für mich schwer zu sagen... Mit dem Fernglas kann man den Nebel bereits gut erkennen und darin zwei helle Sterne, von denen einer das Trapez ist. Dies ist eine Anordnung von 4 eng beieinander stehenden Sternen im Zentrum des Nebels, die ich aber erst bei stärkeren Vergrößerungen im Teleskop auflösen konnte.

Vereinfacht gesagt, hat der Orionnebel etwa die gleiche Ausdehnung wie Mond oder Sonne (25' x 30'). Wie ausgedehnt er tatsächlich erscheint, hängt zum einen von den Sichtbedingungen und zum anderen von der Dunkeladaption der eigenen Augen ab.

Größe: 25' x 30' (Stoyan)
Entfernung: 1.300 Lichtjahre (Stoyan)
Bewertung: ***** (Stoyan)

 

Karte

M 42 und M 43 im Schwert des Orion

 

Skizze

Die Skizze von Michael Vlasov (DeepSkyWatch.com) zeigt einen ungefähren Eindruck von dem, was ich im Februar 2017 sah (aber viel schwächer als die Skizze):

Skizze des Orion-Nebels von Michael Vlasov (Copyright © Michael Vlasov 2016) - gezeigt mit Erlaubnis des Autors

 

Pseudo-Foto (Stellarium)

Pseudo-Foto von M 42 erzeugt mit Stellarium (größere Version, große Version)

 

Eigene Beobachtungen

Beobachtungen Winter 2015/2016

Beobachtungen Februar 2017

Als ich die GoTo-Steuerung zum ersten Mal verwendet habe, habe ich M 42 als "Startobjekt" und zwischendurch immer wieder benutzt, um zu prüfen, ob die Justierung der Steuerung noch stimmte.

Beobachtungen Ende März 2017

Beobachtungen November 2017

Beobachtungen Dezember 2017-März 2018

 

Eigene Fotos

Atik Infinity & Explorer 150PDS (12.2.2018)

         

M 42 (Orion), unbearbeitet

 

Dito, bearbeitet

 

Dito, bearbeitet und nachgeschärft

   

Dito, aufgehellt in zweitem Schritt*

 

Dito, SW-Version

 

Dito, noch weiter aufgehellt in drittem Schritt*

*) Durch die nachträgliche Bearbeitung hat die Bildqualität gelitten...

Weitere nachträgliche Bearbeitungen:

        

Dito, noch einmal in einem Schritt aus dem unbearbeiteten Original gewonnen

 

Dito, andere Bearbeitung, heller

 

Dito, in einem Schritt aus einem "Replay-Stack" gewonnen

 

Dito, wie links, Sättigung leicht gesteigert

Aufgenommen mit Sky-Watcher Explorer 150PDS (12.2.2018), 600 x 600-Ausschnitt mit 1:1-Pixeln in großer Version

Atik Infinity & Explorer 150PDS (21.2.2018)

         

M 42 (Orion), unbearbeitet

 

Dito, bearbeitet und nachgeschärft

 

Dito, alternativ bearbeitet und nachgeschärft

Aufgenommen mit Sky-Watcher Explorer 150PDS (21.2.2018), 600 x 600-Ausschnitt mit 1:1-Pixeln in großer Version

Atik Infinity & Explorer 150PDS (6.4.2018)

   

M 42/43 (Orion), unbearbeitet

 

Dito, bearbeitet

 

Dito, bearbeitet und entrauscht

Aufgenommen mit Sky-Watcher Explorer 150PDS (6.4.2018), von Originalgröße auf 600 x 450 reduziert

 

Referenzen

Websites

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