Messier 35 (M 35)

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Auf dieser Seite stelle ich meine Beobachtungen des offenen Sternhaufens M 35 im Sternbild Gemini/Zwillinge zusammen.

 

Einführung

Das Sternbild Gemini/Zwillinge kannte ich bisher nicht, aber vor kurzem hat mich ein Freund auf das Sternenpaar Castor und Pollux aufmerksam gemacht, das sich am Nachthimmel leicht auffinden läßt. Die alte Form des Sternbildes Zwilling erinnert mich an eine auf der Seite liegendes Gefäß. Deshalb kann ich sie mir merken und zum Auffinden des offenen Sternhaufens M 35 verwenden, der angeblich sogar mit bloßem Auge zu sehen sein soll. M 35 befindet sich allerdings auf der entgegengesetzten, rechten (offenen) Seite des Gefäßes oberhalb des letzten Sternes des Sternbildes (der etwas "nach oben abbiegt" = die "Tülle"). Mehr zum Auffinden von M 35 findet sich weiter unten.

M 35 soll im Winter der offene Sternhaufen mit den meisten Sternen sein.

Größe: 28' (Stoyan) - etwa Mond-Größe
Entfernung: 2.600 Lichtjahre (Stoyan)
Bewertung: **** (Stoyan)

 

Karte

M 35 am rechten oberen Ende von Gemini/Zwillinge

Mai 2017: M 35 über dem rechten oberen Ende von Gemini/Zwillinge, um diese Jahreszeit fast um 90 Grad nach rechts gedreht, so dass M 35 unten rechts steht.

 

Skizze

Die Skizze von Michael Vlasov (DeepSkyWatch.com) zeigt einen ungefähren Eindruck von dem, was ich sah (aber viel schwächer als die Skizze):

Skizze des M35-Nebels von Michael Vlasov (Copyright © Michael Vlasov 2016)

 

Eigene Beobachtungen

Beobachtungen Februar 2017

Der offene Sternhaufen M 35, der angeblich sogar mit bloßem Auge zu sehen sein soll, befindet sich auf der entgegengesetzten Seite von Castor und Pollux oberhalb des letzten Sternes (der etwas "nach oben abbiegt" = die "Tülle") des Sternbildes Gemini/Zwillinge. Es gibt noch einen dritten Stern auf dieser Linie, aber der ist etwas schwächer und gehört nicht mehr zum Sternbild Zwillinge. Wenn man von ihm aus ein kleines Stück nach links geht, sollte man den Sternhaufen M 35 finden (etwa oberhalb des Endsterns).

"Sollte", weil ich trotz vieler Bemühungen mit Heritage 100P und Fernglas am ersten Tag nicht sicher war, M 35 tatsächlich gefunden zu haben. Es schimmerte etwas in der Gegend, aber das hätte auch ein Bestandteil der Milchstraße sein können, die dort entlang läuft...

Mit dem 8"-Dobson GSD 680 habe ich M 35 aber am nächsten Tag gut gefunden. Der offene Haufen war sehr schön und zeigte sehr viele Sterne (er soll im Winter der offene Haufen mit den meisten Sternen sein). Evtl. hatte ich mit dem Heritage 100P an der falschen Stelle gesucht...

Als ich das Heritage 100P auf der GoTo-Steuerung betrieb, konnte ich M 35 natürlich direkt anfahren und habe den Sternhaufen auch gefunden. Anfangs war er kaum zu sehen, weil es noch zu hell war, später erschien er aber auch im kleinen Heritage 100P sternreich und schön (auch mit 7 mm-Okular).

Am 18.2. suchte ich M 35 noch einmal mit dem GSD 680 auf, und damit erschien er wieder sehr sternreich und schön. Am 18.2. suchte ich M 35 noch einmal mit dem GSD 680 auf, und damit erschien er wieder sehr sternreich und schön. Auch der Anblick mit dem Heritage P130 (5", mit GoTo) am 26.2. war sehr schön (Neumond).

Beoabachtungen Ende März 2017

Beobachtungen April/Mai 2017

Ich habe M 35 in Mühlhausen/Kraichgau im Mai 2017 mit dem Sky-Watcher Explorer 150PDS auf der GoTo-Montierung, angefahren:

 

Referenzen

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