Teleskop-Zubehör

Einführung | Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe | Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet | 12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht | SkyWire Serial Accessory | Telrad-Sucher | Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser) | Variabler Polarisationsfilter | Sonnenfilter | Brennweitenverlängerer | Brennweitenreduzierer | Umkehrprisma (Amici-Prisma) | Zenit-Prisma | Digiklemme 1 | Scharfstellhilfen | Links

Auf dieser Seite gebe ich eine kurze Übersicht über mein Teleskop-Zubehör.

 

Einführung

Wie bei allen Hobbies ist es auch bei der Astronomie nicht damit getan, ein Teleskop mit vielleicht zwei Kit-Okularen zu kaufen. Leider ist das erst der Anfang weiterer Investitionen. Diese beftreffen nicht nur immer tollere und größere Teleskope, sondern auch bessere Okulare, die allein schon teurer sein können als Anfänger-Teleskope, und auch ein vielfältiges Zubehör, das das Beobachtungserlebnis verbessert oder auch erst ermöglicht.

Hinweis: Man könnte die Atik Infinity Colour-Kamera hier auch als Zubehör aufführen, aber ich habe ihr einen eigenen Bereich gewidmet. Hier ist die Informations-Seite zur Kamera.

Im folgenden stelle ich das wichtigste Zubehör (außer Okularen) vor, das ich im Laufe der Zeit erworben habe. Dazu gehören Dinge, welche

 

Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe

Taschenlampe mit Box von der Seite

Man erkennt die drei Schrauben, die gelöst werden müssen, wenn man das Gehäuse für den Batteriewechsel (9 V) öffnen muß

Weißes Licht

Taschenlampe mit Box von oben

Auf der Oberseite befinden sich der rot/weiß-Umschalter (links) und der Helligkeitsregler mit kombiniertem Ein-/Ausschalter (Mitte)

Rotes Licht

Ich verwende diese Lampe (von Sky-Watcher), um Sternkarten oder Astronomiebücher zu lesen oder um andere Dinge am Teleskop zu tun, ohne die Dunkeladaption zu verlieren. Leider leuchtet das Rotlicht alles ziemlich ungleichmäßig aus. Ärgerlich ist auch, dass man die Lampe für den Batteriewechsel (9V-Blockbatterie) aufschrauben muß (ich bin gespannt, wie lange das funktionieren wird...).

Links

 

Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet

Verpackungsinhalt, Batterien schon entnommen und in der Beleuchtungseinrichtung installiert

Oben: Beleuchtungseinrichtung mit Batterien und Helligkeitsregler/Einschalter angeschraubt

 

Mitte rechts: Doppeltes Fadenkreuz unbeleuchtet

 

Unten rechts: Doppeltes Fadenkreuz beleuchtet

Das Fadenkreuz-Okular (12,5 mm Brennweite; von Seben) habe ich für zwei Zwecke angeschafft:

Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Brennweite etwas kurz (oder die Vergrößerung etwas hoch) für den zweiten Zweck ist. Nach einigen Problemen bin ich erst einmal wieder zum 32 mm-Okular für die Ausrichtung zurückgekehrt...

Ich bin sehr gespannt, wie lange die beiden kleinen Batterien halten werden...

Link

 

12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht

Das 12 V-Kabel zum Aufladen per Auto-Akku und zum Versorgen der GoTo-Montierung ist in einem Fach (mit Beschriftung) verpackt, und ich dachte zunächst, es würde fehlen (in der Anleitung ist es aufgeführt, aber nicht, wo es sich befindet...)

Ich habe den Sky-Watcher 12V / 7Ah Power Tank mit Rot/Weißlicht und einem wiederaufladbaren Bleigel-Akku gekauft, weil die 8 AA-Batterien, mit der ich zunächst die Star Discovery-Montierung versorgt hatte, sehr schnell aufgebraucht waren. So hoffte ich, mit diesem Gerät besser über die Runden zu kommen. Ich habe allerdings gelesen, dass auch der Power Tank nur eine Nacht durchhält. Das macht in meinen Augen aber nichts, denn man kann ihn ja wieder aufladen (wenn es es nicht vergißt*...). Nach meinen bisherigen geringen Erfahrungen hat die Energie stets für eine Sitzung ausgereicht. Das war, allerdings, bevor ich auch eine Atik Infinity-Kamera zusammen mit der Montierung betrieb. Ich habe noch keine Vorstellung, wie die Kamera die Akkulaufzeit beeinflusst...

*) Man sollte den Power Tank gleich nach jeder Sitzung wieder aufladen bevor man ihn wegstellt, weil die Zellen in geladenem Zustand besser gegen Schäden geschützt sind, als wenn sie unvollständig geladen sind (habe ich in einem Forum gelesen).

Die wichtigsten technischen Daten:

Links

 

SkyWire Serial Accessory

Ursprünglich wollte ich die Star Discovery-Teleskopsteuerung nur mit der SynScan-Handbox bedienen, auch wenn ich wußte, dass eine Steuerung der Star Discovery-Montierung durch Astronomie-Programme wie Stellarium möglich ist. Dazu ist jedoch ein RS232-USB-Adapter nötig, dessen Funktion beim Apple Macintosh jedoch nicht immer gewährleistet ist. So habe ich zunächst mit der SynScan-Handbox versucht, das Teleskop zu steuern, was auch einigermaßen gelang. Ich bin allerdings kein Freund solcher Bedienung und finde Handboxen eher unintuitiv - ganz im Gegensatz zu der Steuerung über Astronomie-Programme.

Southern Stars SkyWire Serial Accessory

Dito, mit iPad und Handbox verbunden

Dito

Dito, Detail

Dito

Dito

Zufällig bin ich auf die WiFi-Steuerung SkyFi von SouthernStars gestoßen (für Simulation Curriculum, die Entwickler von der Astronomieprogramme Starry Night und SkySafari, gebaut), die mir jedoch zu teuer erschien. Doch dann entdeckte ich, dass es für das iPad auch eine kabelgebundene Lösung von SouthernStars gibt, das erheblich billigere SkyWire (leider funktioniert es nicht für das MacBook...). Dieses Gerät gibt es in zwei Varianten, einer billigeren für den alten 30-poligen Anschluß und einer etwas teureren für den Lightning-Anschluß. Da mein iPad aber einen Lightning-Anschluß besitzt, hätte ich für die billigere Variante noch einen Adapter benötigt. Damit wäre ich aber preislich zu der Lightning-Variante aufgeschlossen - dazu mit einem potentiell wackeligen Adapter. So habe ich mich schließlich für den Erwerb der Lightning-Variante entschieden, denn ich war doch neugierig, wie eine Teleskopsteuerung per Programm funktioniert.

Ein Vorteil des SkyWire gegenüber dem SkyFi ist, dass es keine Stromversorgung benötigt. Sein Nachteil ist, dass es per Kabel an das iPad angeschlossen ist. Damit kann es nicht beliebig positioniert werden und ist im Dunklen auch eine potentielle Stolperfalle.

Bisher habe ich nur wenige Erfahrungen mit SkyWire sammeln können, aber ich kann schon berichten, dass die Einrichtung problemlos ist und die Steuerung gut funktioniert. Zudem kann man bei nicht zu großen Abweichungen zum Ziel die Position korrigieren, so daß das beobachtete Objekt auch wirklich angefahren wird und nicht ein Punkt in seiner Nähe. Manchmal war der Abstand allerdings zu groß für eine solche Korrektur. Dann gelang es mir jedoch meistens, mich schrittweise an das Ziel heranzupirschen, wobei ich die Position im SkySafari-Programm immer wieder aktualisierte ("Align").

Hinweis: The SkyFi and SkyWire telescope control accessories are now owned and supported by Simulation Curriculum Corporation. Contact Simulation Curriculum for technical support on these products (Von: www.southernstars.com/products/index.html).

Links

 

Telrad-Sucher

Basis von oben und bereits am Tubus befestigt

Sucher (ohne Basis) von der Seite. Man sieht die Füßchen zum Befestigen in der Basis sowie den Hauptschalter (links).

Sucher (ohne Basis) mehr von oben

Sucher von hinten; man sieht die drei Justierschrauben hinten und den Einschalter/Helligkeitsregler an der Seite

 

Telrad-Sucher mit eingeschalteter LED; die Ringe auf dem Spiegel sind leider unscharf

Geöffneter Telrad-Sucher; rechts die Batteriehalterung (2 AA-Zellen)

Ich habe mir den Telrad-Sucher für mein GSD 680-Teleskop zugelegt, weil ich einen Leuchtpunktsucher gegenüber einem (vergrößernden) Sucherfernrohr bevorzuge. Der Telrad-Sucher projiziert drei Ringe (entsprechend einem Sehwinkel von 0,5°, 2° und 4°) auf einen Spiegel, die dazu dienen, Himmelsobjekte anzupeilen. Allerdings habe ich die Montage des Suchers am GSO 680 bisher noch nicht gut gelöst.

Im Februar 2017 habe ich noch eine 5 cm-Basiserhöhung sowie eine Tauschutzkappe mit 90° Spiegel für den Telrad-Sucher dazugekauft:

Basiserhöhung (5 cm)

Telrad mit Basiserhöhung und Taukappe+

Taukappe weiter geneigt, Umlenkspiegel nach oben geschwenkt

Hinweis: Ich habe den Telrad-Sucher samt Zubehör im April 2017 wieder verkauft, weil der Telrad-Sucher für meinen 6" Explorer 150PDS-Tubus zu groß ist und ich das 8" Dobson-Teleskop GSO GSD 680 zum Verkauf abgegeben habe. Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Telrad-Sucher berichten.

Links

 

Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser)

Um dejustierte Teleskope korrekt zu justieren, verwendet man einen Kollimator. Ein Kollimator auf Laser-Basis wird auch als Justierlaser oder Laser-Kollimator bezeichnet. Im Falle eines Newtonschen Spiegelteleskops sind Haupt- und Fangspiegel so zu justieren, dass sie zueinander mittig und auf ihre optischen Achsen zentriert stehen. Da ich mit der Leistung meiner Teleskope nicht zufrieden war, entschied ich mich, einen Justierlaser zu kaufen, um die Justierung meiner Teleskope zu verbessern.

Laser-Colli Mark III mit Verpackung und Bedienungsanleitung

Das Gerät "aus"

Das Gerät "ein": Man sieht den Laser-Strahl auf der Fingerkuppe

Die Firma Baader Planetarium bietet mit dem Laser-Colli Mark III einen einen Laser-Kollimator an, der sich von anderen Kollimatoren durch eine senkrecht angebrachte durchsichtige Scheibe mit zentraler Bohrung und einem Raster aus Kreuzen zur Anzeige des Laserpunktes unterscheidet. Damit man den Justiervorgang beim Justieren des Hauptspiegels beobachten kann, hat das Gerät einen besonders großen Ausschnitt, der auch noch das Gewicht des Gerätes verringert.

Da dieser Kollimator in einem Vergleichstest von der Zeitschrift Night at Sky im Jahre 2010 zum Sieger gekürt wurde, habe ich mich für ihn entschieden. Zwar ist er ein wenig teurer (85 EUR) als andere Geräte (aber es gibt auch noch viel teurere Geräte...), aber Baader gilt als ein renommierter Hersteller astronomischer Erzeugnisse, und ich habe die Hoffnung, dass das Gerät ab Werk korrekt justiert ist (man kann es nachjustieren).

Links

 

Variabler Polarisationsfilter (Graufilter)

Verpackung

Der variable Polarisationsfilter (etwas schmutzig) von oben...

...besteht aus zwei gegeneinander verdrehbaren Polarisationsfiltern zur Einstellung des Lichtdurchlasses

Filter aus der Verpackung genommen

Filter am Okular

Dito, schrägere Ansicht

Der Mond, aber auch Planeten können sehr hell, manchmal sogar zu grell sein, so daß es sich empfiehlt, das Licht zu dämpfen. Zudem können durch zu helle Bereiche Details auf der Mondoberfläche oder auf Planeten überstrahlt werden. Abhilfe bieten Graufilter unterschiedlicher Dichte oder variable Polarisationsfilter, die es erlauben, die Helligkeit innerhalb bestimmter Grenzen einzustellen (die Filter werden unten in das Okular eingeschraubt). Ich habe mich für letzteres entschieden, auch wenn die Einstellung der Lichtdämpfung manchmal etwas "fummelig" ist.

Link

 

Sonnenfilter

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-105

Um den Merkurdurchgang (oder -transit, beides bedeutet dasselbe) im Mai 2016 beobachten zu können, habe ich für mein Sky-Watcher Heritage 100P Dobson-Teleskop einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-105, Größe 5: für Tuben von 103 bis 131 mm Durchmesser, freie Öffnung = 96 mm). Diese Filter verwenden die Baader Planetarium Astro Solar Sonnenfolie der Dichte 5 (ND5), die sowohl für visuelle Beobachtung als auch für Projektionsfotografie geeignet ist.

    

Verpackung des Filters Größe 5

 

Verpackung mit Filter von unten und beigelegtem Inbusschlüssel

 

Filter von unten

 

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-106

Um auch die Sonne beobachten zu können, habe ich für meinen Sky-Watcher Skymax-127 OTA einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-106, Größe 6: für Tuben von 129 bis 157 mm Durchmesser, freie Öffnung = 120 mm). Diese Filter verwenden die Baader Planetarium Astro Solar Sonnenfolie der Dichte 5 (ND5), die sowohl für visuelle Beobachtung als auch für Projektionsfotografie geeignet ist.

    

Verpackung mit Filter von oben

 

Verpackung mit Filter von unten

 

Filter von unten

 

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-107

Um auch die Sonne beobachten zu können, habe ich für meinen Sky-Watcher Explorer 150PDS Newton-Tubus einen Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-107, Größe 7: für Tuben von 155 bis 202 mm Durchmesser, freie Öffnung = 146 mm). Diese Filter verwenden die Baader Planetarium Astro Solar Sonnenfolie der Dichte 5 (ND5), die sowohl für visuelle Beobachtung als auch für Projektionsfotografie geeignet ist.

    

Verpackung des Filters Größe 5

 

Verpackung mit Filter von unten und beigelegtem Inbusschlüssel

 

Filter von unten

 

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109

Ich hatte zunächst einen Sonnenfilter derselben Serie für mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop gekauft (Bestellnummer 600-109, Größe 9: für Tuben von 219 bis 283 mm Durchmesser, freie Öffnung = 207 mm):

    

Verpackung mit Filter Größe 9 von oben

 

Verpackung mit Filter von unten

 

Filter von unten - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

 

Filter von oben - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

Bedingt durch eine Operation konnte ich das schwere 8"-Teleskop nicht mehr tragen. Deshalb musste ich für die Beobachtung des Merkurdurchgangs im Mai 2016 auf mein kleinstes Teleskop, das Heritage 100P, zurückgreifen und dafür dann auch den kleineren Filter nachbestellen.

Hinweis: Ich habe den EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109 (Größe 9), im April 2017 wieder verkauft, weil ich mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop verkauft habe (zu schwer für mich). Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Sonnenfilter Größe 9 berichten.

Links

 

Brennweitenverlängerer (Fokal Extender, Tele Extender)

Brennweitenverlängerer wie Barlow-Linsen oder telezentrische Extender (Fokal/Focal Extender oder Tele Extender) verlängern, wie der Name schon sagt, die Brennweite eines Teleskops, so dass man durch ihren Einsatz die Anzahl an Okularen scheinbar verdoppeln (oder bei zwei Extendern verdreifachen) kann. Ich habe im Mai 2017 zunächst einen 2 x Fokal Extender von Explore Scientific erworben und anschließend noch einen 3 x Fokal Extender.

Brennweitenverlängerer werden in der Astrofotografie eingesetzt, um den Fokuspunkt nach außen zu verschieben. Dies kann nützlich sein, wenn eine Kamera nicht in den Fokus kommen kann, was typischerweise der Fall ist, wenn sie an einem Teleskoptubus verwendet wird, der primär für die visuelle Beobachtung ausgelegt ist. Entsprechend ihrem Faktor vermindern sie zugleich die Lichtstärke des Teleskops (das Öffnungsverhältnis).

Explore Scientific Fokal Extender 2 x mit Kappen

Explore Scientific Fokal Extender 2 x von oben

Explore Scientific Fokal Extender 2 x von unten

Explore Scientific Fokal Extender 2 x allein

Dito mit TeleVue 24 mm-Okular

Dito mit TS Optics 4mm-UWA-Okular

Explore Scientific Fokal Extender 3 x mit Kappen Explore Scientific Fokal Extender 3 x von oben Explore Scientific Fokal Extender 3 x von unten
Explore Scientific Fokal Extender 3 x allein Dito mit TeleVue 24 mm-Okular Dito mit TS Optics 4mm-UWA-Okular

Links

 

Brennweitenreduzierer (Fokalreduzierer)

Brennweitenverkürzer oder -reduzierer verkürzen, wie der Name schon sagt, die Brennweite eines Teleskops, so dass man durch ihren Einsatz die Anzahl an Okularen scheinbar verdoppeln (oder bei zwei Reduzierern verdreifachen) kann. Doch normalerweise ist dies, anders als bei Barlow-Linsen und Fokalexterndern, nicht der Grund für ihren Einsatz. Ich habe im Dezember 2017 einen einfachen 2-fach-Brennweitenreduzierer (1,25") von TS Optics erworben und dazu noch eine 1,25"-Verlängerungshülse (2,5 cm lang), die daraus einen 3-fach-Reduzierer macht (die genauen Werte hängen von den Abständen ab).

Fokalreduzierer werden vor allem in der Astrofotografie eingesetzt, um das Gesichtsfeld zu vergrößern. Entsprechend ihrem Faktor erhöhen sie zugleich die Lichtstärke (das Öffnungsverhältnis) des Teleskops.

TS Brennweitenreduzierer 2 x (rechts) und Verlängerungshülse (links) Dito Dito
TS Brennweitenreduzierer 2 x (rechts) und Verlängerungshülse (links) TS Brennweitenreduzierer 2 x (links) und Verlängerungshülse (rechts) Dito
Beide zusammengeschraubt Dito Dito

Links

 

Umkehrprisma (Amici-Prisma)

Ein Amici-Prisma sorgt für ein seitenrichtiges und aufrechtes Bild. Ich habe das Baader Amici Prisma BA2956150 Baader für 1,25"-Anschluß und mit 45°-Winkel für die Erdbeobachtung erworben. Ich habe gerade diesen Amici-Prisma gekauft, weil Baader damit wirbt, dass es einen großen Durchlass hat (24 mm statt 19 mm), größer als die meisten anderen Prismen. Außerdem ist es Mehrschicht-vergütet.

Baader 45°-Amici-Prisma

Dito

Dito

Baader 45°-Amici-Prisma am Teleskop

Dito

Dito

2"-auf-1,25"-Amici-Prisma

Ich habe das Omegon Amici-Prisma 45° 2'' auf 1,25 für terrestrische Beobachtungen (Spektiv) mit dem Omegon PS72/432 Refraktor gekauft. Dieser Refraktor kann 2"-Ausrüstung verwenden, und dieses Amici-Prisma wird speziell für das Teleskop empfohlen.

Omegon Amici-Prisma 45° 2'' auf 1,25

Dito

Dito

Dito

Omegon 45°-Amici-Prisma am Teleskop

Dito, näher dran

Links

 

Zenitspiegel

Bei Zenit-nahen Objekten wird das Beobachten mit Teleskopen wie Refraktoren oder Maksutov-Cassegrains zur Akrobatik. Mam muss "unter" das Teleskop kriechen, um noch durch das Okular hindurchschauen zu können. Hier bieten Zenitspiegel Abhilfe, denn sie lenken das Licht um 90° um. Bei meinen Sky-Watcher Maksutov-Cassegrain-Tuben war ein Zenitspiegel zwar im Lieferumfang, doch er ist von geringerer Qualität (91% Transmission). Als ich einen gebrauchten Sky-Watcher Skymax-127-Tubus erwarb, kam ich in den Genuss eines besseren Zenitspiegels (Lacerta, 99% Transmission). Auf Anhieb sehe ich allerdings keine großen Unterschiede...

Sky-Watcher Zenitspiegel
Dito
Dito
Dito
Dito, im Einsatz am Skymax-102
Lacerta-Zenitspiegel
Vom Vorbesitzer des Skymax-127 gekaufter besserer Zenitspiegel (Lacerta)
Lacerta-Zenitspiegel im Einsatz

Vom Vorbesitzer des Skymax-127 gekaufter besserer Zenitspiegel (Lacerta)
Lacerta-Zenitspiegel im Einsatz

2"-Zenitspiegel

Den Omegon Zenitspiegel 90°, 2" mit dielektrischer Vergütung habe ich für meinen Omegon PS 72/432-Refraktor erworben, weil dieser 2"-Zubehör nutzen kann und weil der 2"-auf-1,25"-Adapter von Sky-Watcher, den ich verwenden wollte, nicht sicher in der Okularhalterung saß.

Omegon Zenitspiegel 90°, 2", dielektrische Vergütung mit 2"-auf-1,25"-Adapter
Dito
Omegon-Zenitspiegel im Einsatz mit 1,25"-Okular

Dito, näher dran
Dito mit 2"-Okular
Dito, näher dran

Links

 

Digiklemme 1

Ich verwende zwar oft die 1:50-Methode, um Fotos vom Mond auzunehmen, aber das Heranhalten der Kamera (Kamera mit oder ohne Filtergewinde...) ans Okular ist eine wackelige Angelegenheit, und oft habe ich große Mühe, einen Ausschnitt ohne Vignettierungen hinzubekommen. Die Digiklemme 1 von Teleskop-Express stellt sich als Lösung für dieses Problem dar: "Die Digiklemme ermöglicht die problemlose Adaption der Kamera direkt an das Okular. Kein weiterer Adapter ist mehr nötig. Das Anschlussgewinde für das Fotostativ, welches jede Kamera hat, wird für die Befestigung an der Digiklemme benutzt." Aber schon auf der Webseite sieht die Digiklemme eher wie eine "Bastellösung" aus. Trotzdem habe ich sie mir bestellt (zumal sie ein wenig im Preis gesenkt war...), um sie einmal auszuprobieren. Ich habe dann auch gleich festgestellt, dass ich meine guten Weitwinkel-Okulare nicht mit der Digiklemme 1 benutzen kann, weil der maximal mögliche Okulardurchmesser 40 mm beträgt... Meine Erfahrungen beschreibe ich auf der Seite Digiklemme 1.

Digiklemme 1 mit allen Teilen

Dito

Dito

Abbildung der Digiklemme 1 auf der Verpackung

Digiklemme 1 ohne Kamera am Teleskop

Digiklemme 1 mit Ricoh GR-Kamera am Teleskop

Links

 

Scharfstellhilfen - Bahtinov-Maske und "easy-sharp" Scharfstellmaske

Sowohl mit meiner Atik Infinity-Kamera als auch beim Fotografieren nach der Projektionsmethode, habe ich Probleme, das Teleskop wirklich scharf zu stellen. Deshalb habe ich mir auf der AME2018 zwei Scharfstellhilfen gekauft, eine Bahtinov-Maske von Lacerta und eine "Easy-sharp" Scharfstellmaske, die von noctutec vertrieben wird. Erfahrungen werde ich berichten, sobald welche vorliegen...

Bahtinov-Maske (Lacerta, für 150 mm Öffnung), mit 3 Klemmen geliefert

"easy-sharp"-Maske (nocutec, für 150 mm Öffnung)

Links

 

Links

 

An den Anfang   Homepage  

gerd (at) waloszek (dot) de

Über mich
made by walodesign on a mac!
11.10.2018