Teleskop-Zubehör

Einführung | Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe | Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet | 12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht | SkyWire Serial Accessory | Telrad-Sucher | Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser) | Variabler Polarisationsfilter | Sonnenfilter | Links

Auf dieser Seite gebe ich eine kurze Übersicht über mein Teleskop-Zubehör. Details und Erfahrungsberichte erscheinen auf anderen Seiten, die bei dem jeweiligen Zubehör angegeben werden.

 

Einführung

Wie bei allen Hobbies ist es auch bei der Astronomie nicht damit getan, ein Teleskop mit vielleicht zwei Kit-Okularen zu kaufen. Leider ist das erst der Anfang weiterer Investitionen. Diese beftreffen nicht nur immer tollere und größere Teleskope, sondern auch bessere Okulare, die allein schon teurer sein können als Anfänger-Teleskope, und auch ein vielfältiges Zubehör, das das Beobachtungserlebnis verbessert oder auch erst ermöglicht.

Im folgenden stelle ich das wichtigste Zubehör (außer Okularen) vor, das ich im Laufe der Zeit erworben habe. Dazu gehören Dinge, die

Im folgenden liste ich dieses Zubehör auf, wobei die Reihenfolge historisch bedingt ist...

 

Dual-LED-Rotlicht-Weißlicht-Taschenlampe

Taschenlampe mit Box von der Seite

Man erkennt die drei Schrauben, die gelöst werden müssen, wenn man das Gehäuse für den Batteriewechsel (9 V) öffnen muß

Weißes Licht

Taschenlampe mit Box von oben

Auf der Oberseite befinden sich der rot/weiß-Umschalter (links) und der Helligkeitsregler mit kombiniertem Ein-/Ausschalter (Mitte)

Rotes Licht

Ich verwende diese Lampe (von Sky-Watcher), um Sternkarten oder Astronomiebücher zu lesen oder um andere Dinge am Teleskop zu tun, ohne die Dunkeladaption zu verlieren. Leider leuchtet das Rotlicht alles ziemlich ungleichmäßig aus. Ärgerlich ist auch, dass man die Lampe für den Batteriewechsel (9V-Blockbatterie) aufschrauben muß (ich bin gespannt, wie lange das funktionieren wird...).

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Fadenkreuz-Okular 1,25" 12,5 mm, beleuchtet

Verpackungsinhalt, Batterien schon entnommen und in der Beleuchtungseinrichtung installiert

Oben: Beleuchtungseinrichtung mit Batterien und Helligkeitsregler/Einschalter angeschraubt

 

Mitte rechts: Doppeltes Fadenkreuz unbeleuchtet

 

Unten rechts: Doppeltes Fadenkreuz beleuchtet

Das Fadenkreuz-Okular (12,5 mm Brennweite; von Seben) habe ich für zwei Zwecke angeschafft:

Ich habe allerdings den Eindruck, dass die Brennweite etwas kurz (oder die Vergrößerung etwas hoch) für den zweiten Zweck ist. Nach einigen Problemen bin ich erst einmal wieder zum 32 mm-Okular für die Ausrichtung zurückgekehrt...

Ich bin sehr gespannt, wie lange die beiden kleinen Batterien halten werden...

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12 V / 7 Ah Wiederaufladbarer Power Tank mit Rot/Weißlicht

Das 12 V-Kabel zum Aufladen per Auto-Akku und zum Versorgen der GoTo-Montierung ist in einem Fach (mit Beschriftung) verpackt, und ich dachte zunächst, es würde fehlen (in der Anleitung ist es aufgeführt, aber nicht, wo es sich befindet...)

Ich habe den Sky-Watcher 12V / 7Ah Power Tank mit Rot/Weißlicht und einem wiederaufladbaren Bleigel-Akku gekauft, weil die 8 AA-Batterien, mit der ich zunächst die Star Discovery-Montierung versorgt hatte, sehr schnell aufgebraucht waren. So hoffte ich, mit diesem Gerät besser über die Runden zu kommen. Ich habe allerdings gelesen, dass auch der Powertank nur eine Nacht durchhält. Das macht in meinen Augen aber nichts, denn man kann ihn ja wieder aufladen (wenn es es nicht vergißt...). Nach meinen bisherigen gringen Erfahrungen reicht die Energie für eine Sitzung...

Die wichtigsten technischen Daten:

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SkyWire Serial Accessory

Ursprünglich wollte ich die Star Discovery-Teleskopsteuerung nur mit der SynScan-Handbox bedienen, auch wenn ich wußte, dass eine Steuerung der Star Discovery-Montierung durch Astronomie-Programme wie Stellarium möglich ist. Dazu ist jedoch ein RS232-USB-Adapter nötig, dessen Funktion beim Apple Macintosh jedoch nicht immer gewährleistet ist. So habe ich zunächst mit der SynScan-Handbox versucht, das Teleskop zu steuern, was auch einigermaßen gelang. Ich bin allerdings kein Freund solcher Bedienung und finde Handboxen eher unintuitiv - ganz im Gegensatz zu der Steuerung über Astronomie-Programme.

Southern Stars SkyWire Serial Accessory

Dito, mit iPad und Handbox verbunden

Dito

Dito, Detail

Dito

Dito

Zufällig bin ich auf die WiFi-Steuerung SkyFi von SouthernStars gestoßen (für Simulation Curriculum, die Entwickler von der Astronomieprogramme Starry Night und SkySafari, gebaut), die mir jedoch zu teuer erschien. Doch dann entdeckte ich, dass es für das iPad auch eine kabelgebundene Lösung von SouthernStars gibt, das erheblich billigere SkyWire (leider funktioniert es nicht für das MacBook...). Dieses Gerät gibt es in zwei Varianten, einer billigeren für den alten 30-poligen Anschluß und einer etwas teureren für den Lightning-Anschluß. Da mein iPad aber einen Lightning-Anschluß besitzt, hätte ich für die billigere Variante noch einen Adapter benötigt. Damit wäre ich aber preislich zu der Lightning-Variante aufgeschlossen - dazu mit einem potentiell wackeligen Adapter. So habe ich mich schließlich für den Erwerb der Lightning-Variante entschieden, denn ich war doch neugierig, wie eine Teleskopsteuerung per Programm funktioniert.

Ein Vorteil des SkyWire gegenüber dem SkyFi ist, dass es keine Stromversorgung benötigt. Sein Nachteil ist, dass es per Kabel an das iPad angeschlossen ist. Damit kann es nicht beliebig positioniert werden und ist im Dunklen auch eine potentielle Stolperfalle.

Bisher habe ich nur wenige Erfahrungen mit SkyWire sammeln können, aber ich kann schon berichten, dass die Einrichtung problemlos ist und die Steuerung gut funktioniert. Zudem kann man bei nicht zu großen Abweichungen zum Ziel die Position korrigieren, so daß das beobachtete Objekt auch wirklich angefahren wird und nicht ein Punkt in seiner Nähe. Manchmal war der Abstand allerdings zu groß fpr eine solche Korrektur. Dann gelang es mir jedoch meistens, mich schrittweise an das Ziel heranzupirschen, wobei ich die Position im SkySafari-Programm immer wieder aktualisierte ("Align").

Hinweis: The SkyFi and SkyWire telescope control accessories are now owned and supported by Simulation Curriculum Corporation. Contact Simulation Curriculum for technical support on these products (Von: www.southernstars.com/products/index.html).

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Telrad-Sucher

Basis von oben und bereits am Tubus befestigt

Sucher (ohne Basis) von der Seite. Man sieht die Füßchen zum Befestigen in der Basis sowie den Hauptschalter (links).

Sucher (ohne Basis) mehr von oben

Sucher von hinten; man sieht die drei Justierschrauben hinten und den Einschalter/Helligkeitsregler an der Seite

 

Telrad-Sucher mit eingeschalteter LED; die Ringe auf dem Spiegel sind leider unscharf

Geöffneter Telrad-Sucher; rechts die Batteriehalterung (2 AA-Zellen)

 

Ich habe mir den Telrad-Sucher für mein GSD 680-Teleskop zugelegt, weil ich einen Leuchtpunktsucher gegenüber einem (vergrößernden) Sucherfernrohr bevorzuge. Der Telrad-Sucher projiziert drei Ringe (entsprechend einem Sehwinkel von 0,5°, 2° und 4°) auf einen Spiegel, die dazu dienen, Himmelsobjekte anzupeilen. Allerdings habe ich die Montage des Suchers am GSO 680 bisher noch nicht gut gelöst.

Im Februar 2017 habe ich noch eine 5 cm-Basiserhöhung sowie eine Tauschutzkappe mit 90° Spiegel für den Telrad-Sucher dazugekauft:

Basiserhöhung (5 cm)

Telrad mit Basiserhöhung und Taukappe+

Taukappe weiter geneigt, Umlenkspiegel nach oben geschwenkt

Hinweis: Ich habe den Telrad-Sucher samt Zubehör im April 2017 wieder verkauft, weil der Telrad-Sucher für den 6" Explorer 150PDS-Tubus zu groß ist. Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Telrad-Sucher berichten.

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Baader Laser-Colli Mark III (Justierlaser)

Um dejustierte Teleskope korrekt zu justieren, verwendet man einen Kollimator. Ein Kollimator auf Laser-Basis wird auch als Justierlaser oder Laser-Kollimator bezeichnet. Im Falle eines Newtonschen Spiegelteleskops sind Haupt- und Fangspiegel so zu justieren, dass sie zueinander mittig und auf ihre optischen Achsen zentriert stehen. Da ich mit der Leistung meiner Teleskope nicht zufrieden war, entschied ich mich, einen Justierlaser zu kaufen, um die Justierung meiner Teleskope zu verbessern.

Laser-Colli Mark III mit Verpackung und Bedienungsanleitung

Das Gerät "aus"

Das Gerät "ein": Man sieht den Laser-Strahl auf der Fingerkuppe

Die Firma Baader Planetarium bietet mit dem Laser-Colli Mark III einen einen Laser-Kollimator an, der sich von anderen Kollimatoren durch eine senkrecht angebrachte durchsichtige Scheibe mit zentraler Bohrung und einem Raster aus Kreuzen zur Anzeige des Laserpunktes unterscheidet. Damit man den Justiervorgang beim Justieren des Hauptspiegels beobachten kann, hat das Gerät einen besonders großen Ausschnitt, der auch noch das Gewicht des Gerätes verringert.

Da dieser Kollimator in einem Vergleichstest von der Zeitschrift Night at Sky im Jahre 2010 zum Sieger gekürt wurde, habe ich mich für ihn entschieden. Zwar ist er ein wenig teurer (85 EUR) als andere Geräte (aber es gibt auch noch viel teurere Geräte...), aber Baader gilt als ein renommierter Hersteller astronomischer Erzeugnisse, und ich habe die Hoffnung, dass das Gerät ab Werk korrekt justiert ist (man kann es nachjustieren).

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Variabler Polarisationsfilter (Graufilter)

Verpackung

Der variable Polarisationsfilter von oben...

...besteht aus zwei gegeneinander verdrehbaren Polarisationsfiltern zur Einstellung des Lichtdurchlasses

Filter aus der Verpackung genommen

Filter an Okular

Dito, schrägere Ansicht

Filter an Okular

Dito, schrägere Ansicht

 

Der Mond, aber auch Planeten können sehr hell, manchmal sogar zu grell sein, so daß es sich empfiehlt, das Licht zu dämpfen. Zudem können durch zu helle Bereiche Details auf der Mondoberfläche oder auf Planeten überstrahlt werden. Abhilfe bieten Graufilter unterschiedlicher Dichte oder variable Polarisationsfilter, die es erlauben, die Helligkeit innerhalb bestimmter Grenzen einzustellen (die Filter werden unten in das Okular eingeschraubt). Ich habe mich für letzteres entschieden, auch wenn die Einstellung der Lichtdämpfung manchmal etwas "fummelig" ist.

Link

 

Sonnenfilter

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-105

Um den Merkurdurchgang (oder -transit, beides bedeutet dasselbe) im Mai 2016 beobachten zu können, habe ich für mein Sky-Watcher Heritage 100P Dobson-Teleskop ein Sonnenfilter der Firma Euro EMC erworben, und zwar den Typ SF100 (Bestellnummer 600-105, Größe 5: für Tuben von 103 bis 131 mm Durchmesser). Diese Filter verwenden die Baader Planetarium Astro Solar Sonnenfolie der Dichte 5 (ND5), die sowohl für visuelle Beobachtung als auch für Projektionsfotografie geeignet ist.

Verpackung des Filters Größe 5

Filter von unten

Filter von oben

EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109

Ich hatte zunächst ein Sonnenfilter derselben Serie für mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop gekauft (Bestellnummer 600-109, Größe 9: für Tuben von 219 bis 283 mm Durchmesser):

   

Verpackung mit Filter Größe 9 von oben

 

Verpackung mit Filter von unten

 

Filter von unten - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

 

Filter von oben - man beachte die 4 zusätzlichen Schlitze (ab Größe 9)

Bedingt durch eine Operation konnte ich das schwere 8"-Teleskop nicht mehr tragen. Deshalb musste ich für die Beobachtung des Merkurdurchgangs im Mai 2016 auf mein kleinstes Teleskop, das Heritage 100P, zurückgreifen und dafür dann auch den kleineren Filter nachbestellen.

Hinweis: Ich habe den EMC Sonnenfilter SF 100, Bestellnummer 600-109 (Größe 9), im April 2017 wieder verkauft, weil ich mein GSO GSD 680 8" Dobson-Teleskop verkauft habe (zu schwer für mich). Deshalb kann ich auf dieser Seite leider keine weiteren Erfahrungen mit dem Sonnenfilter Größe 9 berichten.

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25.04.2017