Messier 36, 37, 38 (M 36, 37, 38)

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Auf dieser Seite stelle ich meine Beobachtungen der offenen Sternhaufen M 36, M 37 und M 38 im Sternbild Auriga/Fuhrmann zusammen.

 

Einführung

Auch der Fuhrmann/Auriga (Hauptstern Capella) gehört zu den mir bisher unbekannten Sternbildern. Es bildet im Kern, wenn man es genau nimmt, ein Sechseck, aber vermutlich wird man eher ein Fünfeck wahrnehmen. Das ist ein recht auffälliges Muster, aber es steht zur Zeit sehr hoch, so dass man schon steil nach oben schauen muss, um es erkennen zu können. Vielleicht ist das ein Grund für seine Unbekanntheit (bei mir)...

Im Fuhrmann gibt es drei auffälligere Messier-Objekte, die offenen Sternhaufen M 36, M 37 und M 38. Sie stehen fast auf einer Linie, die von außen in das Sechseck hineinragt, wobei die genaue Reihenfolge M 37 (draußen) - M 36 (drinnen) - M 38 (weiter drinnen) ist.

M 36   M 37   M 38
Größe: 12' (Stoyan)
Entfernung: 3.300 Lichtjahre (Stoyan)
Bewertung: *** (Stoyan)
     Größe: 16' (Stoyan)
Entfernung: 4.500 Lichtjahre (Stoyan)
Bewertung: *** (Stoyan)
     Größe: 25' (Stoyan) - fast Mond-Größe
Entfernung: 3.500 Lichtjahre (Stoyan)
Bewertung: *** (Stoyan)

 

Karte

M 37, M 36 and M 38 in Auriga/Fuhrmann (große Übersichtskarte)

 

Pseudo-Foto (Starry Night 7)

Pseudo-Foto von M 37, M 36 und M 38 erzeugt mit Starry Night 7 (größere Version, große Version)

 

Eigene Beobachtungen

Beobachtung Februar 2017

Ich habe am ersten Tag mit dem Heritage 100P nach allen drei offenen Sternhaufen gesucht, und zwei wohl zweifelsfrei gefunden, nämlich die innen liegenden Haufen M 36 (der als der größte gilt und deshalb wohl die 36 erhalten hat) und M 38. M 36 konnte ich auch am besten und reproduzierbar wiederfinden, bei M 38 hatte ich bereits etwas Probleme.

M 37 habe ich aber trotz aller Anstrengungen nicht gefunden. Ob es an der falschen Position lag, weiß ich nicht. Es war jedenfalls für mich sehr schwer, den Leuchtpunktsucher auf diese drei Ziele auszurichten. Ich habe es deshalb eher auf "gut Glück" probiert. Hier hätte mir ein Winkelsucher sicher gute Dienste geleistet!

Die Versuche mit dem GSD 680 (8" Dobson) am nächsten Tag zeigten ein umgekehrtes Muster: Ich habe M 38 nicht gefunden, aber dafür M37 und M 36. M 37 erschien mir diesmal schöner und M 36 nicht ganz so schön. Am dritten Tag habe ich mit dem Heritage 100P auf der GoTo-Steuerung alle drei offenen Sternhaufen gefunden. Diesmal lautete das Urteil: M 36 erschien mir am schönsten, M 38 am zweitbesten, und M 37 war etwas schwach zu sehen...

Am 26.2. (Neumond) habe ich noch einmal mit dem Heritage P130 auf der GoTo-Montierung alle drei offenen Sternhaufen angefahren und sie auch alle gefunden. M 36 war am kleinsten aber hellsten mit vergleichsweise wenigen Sternen, M 37 relativ schwach und bei kleiner Vergrößerung fast nur noch ein Schimmer und M 38 war am größten, aber auch schwächer als M 36.

Die Sichtbarkeit und Beurteilung der drei Sternhaufen schwankte also ziemlich an diesen drei Tagen, aber zumindest kann man festhalten, dass alle drei Sternhaufen mit einem 4"-Teleskop mehr oder weniger gut zu sehen waren.

Beobachtungen Ende März 2017

 

Referenzen

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