Deep-Sky-Winterbeobachtungen Februar 2019

Beobachtungsbedingungen | Übersicht der Beobachtungen | Beobachtete Objekte | Anmerkungen | Referenzen

In Arbeit

Von Ende Februar bis ... 2019 habe ich einfache "Deep-Sky-Winterbeobachtungen" unternommen, die vielleicht für andere Anfänger auch von Interesse sein könnten und deshalb hier beschrieben werden.

Liste der Beobachtungsobjekte (die Links führen zu Seiten, die die DSO beschreiben):

Die Beobachtungsobjekte habe ich größtenteils anhand meiner früheren Beobachtungen ausgesucht.

 

Beobachtungsbedingungen

Himmelsbereich und Objekte

Ich habe mich zunächst auf den Himmelsbereich zwischen Cancer (Krebs), Gemini (Zwillinge), Orion, Auriga (Fuhrmann) und Taurus (Stier) beschränkt, weil dies alles in etwa in einer Richtung für mich lag (Südwesten bis Süden).

Übersichtskarte

Die folgende Karte zeigt in etwa den Himmelsbereich, den ich bei meinen Beobachtungen primär "abgegrast" habe:

Karte für größere Version anklicken - sie erscheint in einem neuen Fenster. Die angefahrenen Himmelsobjekte in diesem Bereich sind durch rote Punkte markiert.

Beobachtungszeit

Die Beobachtungen der Deep-Sky-Objekte begannen, nachdem es ausreichend dunkel war.

Beobachtungsort

Alle Beobachtungen wurden in Mühlhausen/Kraichgau (Deutschland) durchgeführt:

Verwendete Geräte

Allgemeine Bedingungen

Der Anfang der Beobachtungen lag fast eine Woche nach Vollmond, so dass der Mond nicht mehr störte.

Generell ist der Himmel über Mühlhausen/Kraichgau eher "lichtverschmutzt" und lädt nicht dazu gerade ein, nach Deep-Sky-Objekten zu suchen. Dies ist sicher mit ein Grund, warum ich einige der Deep-Sky-Objekte, die ich beobachten wollte, nur manchmal oder auch gar nicht gefunden habe.

 

Übersicht der Beobachtungen

Beobachtungstermine

Datum
2019
Beobachtete Objekte Details, Anmerkungen Weitere Beobachtungen und Anmerkungen Verwendete Geräte Verwendete Okulare
25.2. GE: M 42/43 (Orionnebel) Orion-Nebel M 42/43: Trapez sehr gut, Nebel nicht so gut zu sehen... -- Heritage 100P 7 mm, 4 mm

 

26.2. GE: M 42/43
OS: M 35, M 45 (Plejaden), Mel 25 (Hyaden), Mel 20 (Mirfak-Haufen)
PS 72/432: Orion-Nebel M 42/43, auch Nebel sehr gut (O: 16 mm, 7 mm, 4 mm)
Plejaden M 45 schön, Hyaden Mel 25 auch schön (wie Eistüte), Mel 20 (Perseus) (16 mm, alle wohl auch mit 24 mm beobachtet)
M 35: Viele feine Sterne, nicht ganz sicher, dass er es wirklich war...
Heritage 100P: Orion-Nebel M 42/43, auch Nebel sehr gut (O: 16 mm, 7 mm, 4 mm)
Plejaden (schön, O: 16 mm, 24 mm)
TS-Fernglas: M 42/43 (runder Schimmer), M 35 (schwacher Schimmer), M 45, Mel 25, Mel 20
Beobachtungen mit Heritage 100P, PS 72/432 und TS-Fernglas Heritage 100P; PS 72/432 auf AZ Pronto-Montierung; TS-Fernglas 24 mm, 16 mm, 7 mm, 4 mm
27.2. OS: M 35, M 37, M 42/42, M 44 (Praesepe), M 45, M 41, M 46, M 47, M 48, M 50, Mel 20, NGC 2244 (Sternhaufen im Rosettennebel) PS 72/432: Orion-Nebel M42, auch Nebel sehr gut (O: 24-7 mm)
Praesepe M 44 groß, schöne feine Sterne
M 41 auch feine Sterne
M 46 größer, weitläufiger, M 47 fein, kleiner; beide zusammen im Blickfeld (24 mm)
M 48 fein; M 50 schwach
NGC 2244 nur Sterne gesehen (Sternhaufen im Rosettennebel)
Plejaden M 45 schön, Mel 20 kurz (Perseus)
M 35: Viele feine Sterne
M 37: sehr klein, "normal" mit stärkerer Vergrößerung (7 mm)
TS-Fernglas: M 42/43 (runder Schimmer), M 41, M 45, Mel 20, M 35 (Schimmer), M 44, M 48 (feine Sterne), M 50 (schwach)
Cancer: M 67 nicht gefunden PS 72/432 auf AZ Pronto-Montierung; TS-Fernglas 24 mm - 7 mm

Fett: Erster Fund während dieser Beobachtungsperiode; alle Beobachtungen in Mühlhausen/Kraichgau; GE: Galaktischer Emissionsnebel, GR: Galaktischer Reflexionsnebel, PN = planetarischer Nebel, G = Galaxie, OS = offener Sternhaufen, KS = Kugelsternhaufen

Beobachtungsobjekte

Details sind über die Links zu dem betreffenden Deep-Sky-Objekten zu erhalten.

DSO-Details Name Sternbild Typ Bino* 100P PS 72/432 Bemerkungen
M 37   Auriga OS     ja sehr klein, "normal" mit stärkerer Vergrößerung
M 45 Plejaden Taurus OS ja ja ja groß
Mel 25 Hyaden Taurus OS ja ja ja sehr groß
M 42/43 Orionnebel Orion GE ja ja ja teilweise sehr schön
M 35   Gemini OS     ja viele Sterne
M 50   Monoceros OS       schwach
NGC 2237/2244 Rosettennebel Monoceros GE       nur Sternhaufen NGC 2244 im Rosettennebel gesehen
M 41   Canis Major OS       feine Sterne
M 46   Puppis OS       M 46 größer, weitläufiger, M 47 fein, kleiner; beide zusammen im Blickfeld (24 mm)
M 47   Puppis OS      
M 44 Praesepe Cancer OS ja   ja sehr groß
M 48   Hydra OS ja   ja fein
Mel 20 Mirfak-Bewegungshaufen Perseus OS ja **   sehr groß

*) (10 x 25 (LT)- und) 10 x 60 (TS)-Fernglas; GE = galaktischer Emissionsnebel, GR = galaktischer Reflexionsnebel, G = Galaxie, OS = offener Sternhaufen, KS = Kugelsternhaufen

 

Anmerkungen

Vorbereitung

Bei der Suche nach Deep-Sky-Objekten ist eine gute Vorbereitung wichtig - das liest man, und ich kann es auch bestätigen. "Gute Vorbereitung" heißt im wesentlichen, sich eine Liste der Objekte zusammenzustellen, die man beoabachten möchte - und dazu Hinweise, wo und wie die Objekte zu finden sind.

Ist es das oder ist es das nicht?

Wenn man sein Teleskop mit Hilfe des Leuchtpunktsuchers in etwa auf die gewünschte Himmelsgegend ausgerichtet hat, ins Okular schaut und nichts oder nur "Nebulöses", aber nicht ungedingt nebelartiges sieht, stellt sich natürlich die Frage: Ist der Himmel zu lichtverschmutzt, als dass man das Objekt erkennen kann oder hat man das Objekt nicht korrekt angefahren? Diese Frage habe ich bei manchen Objekten auch nach mehrmaligen Versuchen "von Hand" nicht klären können.

 

Referenzen

Alle Sternkarten wurden mit SkySafari Pro für Apple Macintosh erzeugt.

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08.03.2019