Messier 31 (M 31) - Andromeda-Galaxie

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Auf dieser Seite stelle ich meine Beobachtungen der Andromeda-Galaxie M 31 (und M 32) im Sternbild Andromeda zusammen.

 

Einführung

Die Andromeda-Galaxie M 31 in der Andromeda, aber eher zwischen Andromeda und Cassiopeia gelegen, ist unsere Nachbar-Galaxie und etwa 2,5 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Weil man sie unter guten Bedingungen mit bloßem Auge erkennen können soll, was mir noch nie geglückt ist, ist sie das am weitesten weg gelegene Himmelsobjekt, das wir mit bloßem Auge sehen können. Sie ist im Fernglas und im kleinen Teleskop als diffus schimmerndes längliches Oval zu sehen - und mehr habe ich bisher auch noch nicht erkennen können, obwohl man eigentlich die beiden kleinen Galaxien M 32 (wie ein Stern) und M 110 im kleinen Teleskop erkennen können sollte. Mit anderen Worten, die Lichtverschmutzung ist in Mühlhausen im Kraichgau ziemlich hoch. Bei gutem Nachthimmel (September 2017, Frankreich) habe ich immerhin im Fernglas (Trinovid) einen helleren Kern erkennnen können.

Mit der Atik Infinity-Kamera konnte ich dann aber doch im Januar 2018 zum ersten Male die Galaxie M 32 sehen!

Februar 2017

Nachdem ich am zweiten Tag auf dem Balkon mit dem Fernglas nach Praesepe gesucht hatte, schaute ich einfach mal in die andere Richtung, also nach Westen, ob ich nicht über die Andromeda-Galaxie M 31 "stolpern" würde. So einigermaßen weiß ich, wo sie sich am Himmel befindet, und im Februar, wo die Andromeda senkrecht steht, sollte sie besonders leicht zu finden sein (mit dem Fernglas wegen des großen Himmelsauschnittes...). Und so war es auch! Da es im Westen noch recht hell war, war der Eindruck nicht überwältigend, aber zu sehen war die Galaxie zweifelsfrei. Mit dem GSD 680 (8" Dobson) auf der Terrasse konnte ich die Galaxie leider nicht finden (mit dem Fernglas auch von dort). Ich hatte Mühe, mich mit dem Leuchtpunktsucher in dieser Himmelsregion zu orientieren, weil die schwachen Sterne in der fraglichen Region im nicht vergrößernden Leuchtpunktsucher kaum zu sehen waren.

Am dritten Tag, an dem ich das Heritage 100P auf der GoTo-Montierung betrieb, habe ich M 31 natürlich gefunden, aber die Galaxie war nur schwach zu sehen; das gleiche galt für das Fernglas. Offensichtlich war der Himmel im Westen noch zu hell... Am 18.2. suchte ich M 31 noch einmal mit dem GSD 680 auf, fand sie diesmal auch und konnte die Galaxie gut, aber nicht detailliert erkennen. Das gleiche gilt mehr oder weniger für das Heritage P130 auf der GoTo-Montierung (26.2., Neumond).

Größe: 3° x 1° (Stoyan)
Entfernung: 2,5 Millionen Lichtjahre
Bewertung: ***** (Stoyan)

 

Karte

M 31 zwischen Andromeda und Cassiopeia

Übersichtskarte: Andromeda-Galaxie M 31 und Doppelsternhaufen NGC 884/869 im Perseus

 

Skizze

Die Skizze von Michael Vlasov (DeepSkyWatch.com) zeigt einen ungefähren Eindruck von dem, was ich sah (aber viel schwächer als die Skizze):

Skizze der Andromeda- Galaxie von Michael Vlasov (Copyright © Michael Vlasov 2016) - gezeigt mit Erlaubnis des Autors

 

Eigene Beobachtungen

Beobachtungen Sommer bis Herbst 2016

Beobachtungen Februar/März 2017

Beobachtungen September 2017

Beobachtungen Oktober/November 2017

Beobachtungen Januar-Februar 2018

 

Eigene Fotos

Atik Infinity & Skymax-127 (14.1.2018)

    

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), unbearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus Aufzeichnung, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus Aufzeichnung, bearbeitet, dunklere Variante

 

Diese aggressivere Variante wurde mit Autokontrast begonnen und dann noch etwas in den Tiefen verändert, um den Hintergrund dunkler zu machen. Dadurch ist der Kern stärker ausgewaschen, aber die Feinstrukturen sind besser zu erkennen, wenn man sich die große Version ansieht.

Eine ähnliche Version habe ich bei astrojedi gefunden, und deshalb habe ich es noch einmal etwas "agggressiver" versucht, um seinem Ergebnis näherzukommen.

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus Aufzeichnung, bearbeitet, aggressivere Variante

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus weiterer Aufzeichnung, bearbeitet

 

M 31 und M 32 (links oben, Andromeda), aus noch weiterer Aufzeichnung, bearbeitet

Beachten Sie, dass diese Fotos das vollständige Bild zeigen und dass die großen Versionen in Originalgröße sind. Dies liegt daran, dass das Himmelsobjekt ausgedehnt ist, sogar auch über das Gesichtsfeld hinaus.

 

Referenzen

Websites

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