Mein Sternfeld-Fernglas

Aussehen | Motivation | Technische Daten | Besuchte Himmelsobjekte | Erste Erfahrungen | Was ich von anderen gelernt habe... | Vorläufiges Fazit | Links

Auf dieser Seite stelle ich einige Informationen zu meinem Weitfeld-Fernglas vor, dem Omegon Fernglas 2,1 x 42 für Sternfeldbeobachtung.

Hinweis: Das Omegon-Weitfeld-Fernglas 2,1 x 42 für Sternfeldbeobachtung scheint mehr oder weniger identisch mit dem Vixen Fernglas SG 2.1 x 42 Binokular für Sternfeldbeobachtung zu sein (siehe Technische Daten und Links unten). Das Vixen hat eine bessere Tasche, einen deutlich höheren Preis und soll in Japan gefertigt werden, während das Omegon in China gefertigt wird. Es besitzt kein Filtergewinde, während das Omegon ein 2"-Gewinde aufweist.

Hinweis: Siehe auch Seite Meine Ferngläser.

 

Motivation

Warum habe ich das Omegon Fernglas 2,1 x 42 für Sternfeldbeobachtung gekauft, zumal es nur im Vergleich mit dem Vixen-Modell ein Schnäppchen ist, ansonsten eher nicht?

Ich möchte größere Sternfelder und Sterngruppen zusammenhängend beobachten, die Milchstraße abwandern und auch etwas mehr Sterne am Himmel sehen können, als mir meine Augen zeigen. Zudem möchte ich noch einen Zusammenhang zwischen dem, was ich mit den Augen sehe und dem, was ich mit dem Fernglas sehe, herstellen können. Mein TS-Fernglas zeigt mir zwar viele Sterne und sogar einige DSOs, aber der Himmelsausschnitt ist dann doch vergleichsweise klein...

 

Aussehen

 

 

Technische Daten

Ich führe hier auch die technischen Daten des mehr oder weniger baugleichen Vixen SG 2,1 x 42 mit auf.

  Omegon Weitfeld-Fernglas 2,1 x 42 Vixen SG 2,1 x 42
Öffnung 42 mm 42 mm
Vergrößerung 2,1-fach 2,1-fach
Eintrittspupille k.A. (42 mm?) k.A. (42 mm?)
Austrittspupille 20 mm 20 mm
Bauart Galileisch, Einzelfokussierung Galileisch, Einzelfokussierung
Vergütung Multi-Coating (auf beiden Seiten) Multi-Coating (auf beiden Seiten)
Dämmerungszahl 9,8 / 9,88 (Lichtstärke 400) 9,4 (Lichtstärke 400)
Pupillenabstand 7,4 mm 7,4 mm
Wahres Gesichtsfeld 213 m auf 1000 m, 12,2° / 12° (nach Vixen) 213 m auf 1000 m, 12,2° / 12°
Scheinbares Gesichtsfeld 26°* 26°*
Schärfeeinstellbereich 1 m bis unendlich 1 m bis unendlich
Gewicht 375 g 410 g
Abmessungen 54 x 128 x 46 mm (L x B x H) 54 x 128 x 46 mm (L x B x H)
Gummiarmierung nein, das Oberflächenmaterial ist Metall (schwarz/silber) nein, das Oberflächenmaterial ist Metall (schwarz/silber)
Fotostativanschluß ja ja
2"-Filtergewinde ja nein

? / ? heißt, dass ich unterschiedliche Angaben gefunden habe. *) Das Gesichtsfeld variiert aufgrund der großen Austrittspupille mit dem Augenabstand (von Vixen Website).

 

Besuchte Himmelsobjekte

Das Omegon Weitfeld-Fernglas ist besser dafür geeignet, Sternbilder und -gruppen zu beobachten und die Milchstraße abzuwandern als spezifische Himmelsobjekte zu beobachten (Ausnahme: einige große offene Sternhaufen). Die Beobachtungsdaten entsprechen typischerweise der ersten Beobachtung.

Folgende Sternmuster und Sternbilder passen in das Gesichtsfeld des Omegon-Weitfeld-Fernglases:

Folgende DSO habe ich damit teilweise nur "erahnt", aber immerhin war etwas zu sehen:

 

Erste Erfahrungen

Am Tage seiner Ankunft habe ich das Omegon-Weitfeld-Fernglas erst einmal ausführlich fotografiert (siehe oben) und tagsüber an terrestrischen Zielen ausprobiert. In der Nacht habe ich es dann auch am Sternenhimmel (bei Neumond) getestet, ebenso in der nachfolgenden Nacht. Mehr sollen diese ersten Erfahrungen erst einmal nicht beinhalten!

Gewicht

Zuallererst staunte ich über das Gewicht des Omegon-Weitfeld-Fernglases! Wenn man "375 g" in den technischen Daten liest, erscheint dieser Wert als nicht leicht, aber auch nicht als schwer. Doch in der Praxis, also in der Hand, fühlt sich das Fernglas erstaunlich schwer an. Ein ermüdungsfreies Abwandern der Milchstraße erschien mir auf den ersten Blick als nicht möglich. Aber abends hatte ich dann doch keine Probleme mit dem Gewicht des Glases, vor allem, wenn ich im Sessel saß.

Das Omegon-Weitfeld-Fernglas ist ein doppeltes Galileo-Teleskop. Ein solches Teleskop besteht aus einer Sammellinse und einer Zerstreungslinse. Inzwischen habe ich Zeichnungen vom "Vixen-Zwilling" gesehen, und es scheint mehr Glas verbaut zu sein, was das hohe Gewicht erklärt. Bauartbedingt gibt es bei diesem Fernglas keine Prismen und auch keine mechanische Kopplung der beiden Okulare; die Mechanik des Fernglases ist also sehr einfach gehalten und sollte nicht viel zum Gewicht beitragen.

Fokussierung

Bauartbedingt sind die Okulare bei diesem Glas nicht mechanisch gekoppelt. Sie werden einzeln scharf gestellt, und zwar in gleicher Drehrichtung. Die Einzelfokussierung kann Probleme bereiten, wenn man das Glas am Tage an bewegten Objekten verwenden will. Bis man beide Augen auf ein Flugzeug oder einen fliegenden Vogel scharfgestellt hat, sind diese wahrscheinlich verschwunden... Am Nachthimmel und in der Oper ist die Einzelfokussierung natürlich kein Problem, denn die Entfernungen sind konstant.

Bildqualität bei Tag

Meinen allerersten Blick durch das Omegon-Fernglas warf ich in unserer Küche - und staunte über die nicht unerheblichen kissenförmigen Verzerrungen, die das Glases erzeugt. In der Natur fallen diese natürlich nicht so auf, aber sicher beim Gebrauch als Opernglas.

Draußen am Tage fielen mir an dunklen Objekten (fliegende Vögel, Zweige) gegen einen hellen Hintergrund teilweise recht bunte, teilweise regenbogenfarbige Farbsäume auf. Mal störten sie mich mehr, mal weniger... In der Nacht, der Hauptanwendung des Glases, sind diese weniger auffällig.

Bei genauerem Hinsehen fand ich außerdem recht breite unscharfe Ränder, und zwar oben am wenigsten, links und rechts etwas stärker, und unten am ausgeprägtesten. Das war bei beiden Okularen ähnlich, scheint also "prinzip-bedingt" bei solchen Ferngläsern zu sein (mehr dazu unten). Inwieweit das in der Nacht stört, konnte ich nach dem Tageseindruck natürlich nicht beurteilen.

Schließlich kann das Glas trotz Multi-Coating am Tage Sonnenreflexe zeigen; bei Nacht sollten Reflexe nicht stören (aber um das beurteilen zu können, muss ich auf den Mond warten...).

Insgesamt zeigt das Omegon-Weitfeld-Fernglas am Tag mit starker kissenförmiger Verzeichnung, breiten unscharfen Rändern, leichten Farbsäumen und Sonnenreflexen eine ganze Reihe optischer Mängel. In Anbetracht seines nicht gerade niedrigen Preises von 179 EUR hätte/hatte ich nicht Mängel in dieser Ausprägung erwartet. Aber inzwischen habe ich wiederholt gelesen, dass solche Mängel typisch für ein Fernglas Galileischer Bauart sind (siehe weiter unten).

Was macht das Omegon Glas am Tag besonders?

Ein Reszensent schreibt über das Omegon-Weitfeld-Fernglas: "Bei Tag Erdbeobachtung, einfach Klasse. Zwar nur 2 fache Vergrößerung, aber trotzdem sieht man alles besser und klarer und "näher"! Bei der Tagbeobachtung eine tolle Alternative zu einem größeren Fernglas."

Nach meinem ersten Tageslicht-Eindruck war ich zwar nicht gerade begeistert vom Omegon-Fernglas, weil ich doch etliche Mängel bei der Bildqualität gefunden hatte, aber auch ich konnte die Erfahrung machen, dass man mit dem Omegon-Fernglas Details besser und klarer sieht. Ich habe das zum Beispiel an unserem Wein mit seinen Weintrauben ausprobiert, aber auch im Garten und in unserer Umgebung. Dann habe ich noch unser kleines Leica Trinovid 10 x 25-Fernglas herausgeholt und versucht, die gleichen Ziele anzuschauen. Grob gesagt, ging das gar nicht, weil das Leica-Glas viel zu stark vergrößerte! Am nächsten Tag habe ich noch einmal auf die dunkleren Bildpartien geachtet und festgestellt, dass diese gegenüber dem Augeneindruck deutlich aufgehellt erschienen. Auch das trägt zu einem besseren Erkennen von Details bei.

Vielleicht kann ich den Unterschied bei der Tages-Beobachtung so auf den Punkt bringen:

Außerdem verliert man nicht die Orientierung wie bei stärker vergrößernden Ferngläsern, sondern kann leicht und schnell eine Beziehung zum Original herstellen. Da das Fernglas im Prinzip den Augenabstand vergrößert, erscheint das Bild auch plastischer und räumlicher - und es ist alles etwas größer und deutlicher.

Bildqualität bei Nacht

Nun also zu meiner Erfahrungen mit dem Omegon-Fernglas bei Nacht, und zwar von der ersten und zweiten Nacht! Erwartungsgemäß haben mich die Bildfehler bei Nacht weniger gestört als am Tag, und ich habe mich mehr auf das Beobachten konzentriert als auf die Probleme bei der Bildqualität. Ich aber werde weiter versuchen, Erfahrungen dazu zu sammeln und diese hier berichten.

Was macht das Omegon-Fernglas in der Nacht besonders?

Zunächst einmal habe ich festgestellt, dass das scheinbare Gesichtsfeld des Omegon-Weitfeld-Fernglases kleiner als das meiner normalen Ferngläser ist. Von daher waren Hoffnungen auf eine Art "Panorama-Effekt", wie ich sie vielleicht insgeheim hatte, leider vergebens. Nachdem ich das also zunächst empirisch verglichen hatte, habe ich dies auch durch Zahlen bestätigen können. Das Omegon-Fernglas hat einen scheinbaren Sehwinkel von 26° (der wahre beträgt gut 12°), bei meinen 10-fach Ferngläsern errechne ich einen von gut 50° (der wahre beträgt gut 5°). Das ist doppelt so viel und entsprich etwa dem eines Plössl Okulars. In der Praxis empfinde ich den Unterschied allerdings als nicht so groß.

Also bestehen die Hauptunterschiede zu normalen Ferngläsern zunächst einmal darin, dass das Omegon-Fernglas schwächer vergrößert, dass man weniger Sterne sieht und dass man einen größeren Himmelsbereich (12°) überblicken kann (statt etwa 5° bei 10-facher Vergrößerung). Im Vergleich mit dem bloßen Auge sieht man andererseits nur einen kleinen Himmelsausschnitt, alles wird ein bißchen größer, und man sieht deutlich mehr Sterne. Aber was bedeutet das in der Praxis?

Es bedeutet, dass man zum Beispiel das Himmels-W (Cassiopeia), den großen Wagen ohne, vielleicht auch mit Deichsel (Ursa Major), die Krone (Corona Borealis) oder die Leier (Lyra) als Ganzes erfassen kann. Damit braucht man diese nicht abzuwandern und erhält einen guten Eindruck von ihrer Form, der beim Abwandern leider verloren geht.

Der Unterschied zum Eindruck, den man mit dem bloßen Auge erhält, ist durchaus erheblich und sichtbar! Die linearen Dimensionen vergrößern sich etwa um den Faktor 1,5 (1,5 x 1,5 = 2,25, also etwas mehr als 2,1...), alles wird also ein bißchen größer.

Man sieht außerdem deutlich mehr Sterne als mit dem bloßen Auge. Je nach Quelle, wird angegeben dass man Sterne von 1-2 Größenklassen weniger als mit dem Auge sehen kann (also statt 6 M, auch solche von 7-8 M), was etwa der 2-4-fachen Menge an Sternen entsprechen soll.

Außerdem bleibt mit dem Omegon-Glas die Orientierung am Himmel erhalten, die ich bei höher vergrößernden Ferngläsern leicht verliere, und ich wechsele auch gern zwischen dem Augeneindruck und dem Blick durch das Omegon-Glas hin und her. Das macht Spaß!

Im Vergleich mit meinen Ferngläsern und dem Auge erschien mir der Kontrast beim Omegon-Glas geringer, bzw. der Himmelshintergrund deutlich heller, so dass ich vielleicht den einen oder anderen Stern dadurch nicht sehen konnte. Der Himmel über Mühlhausen ist leider ohnehin sehr lichtverschmutzt (selbst bei Neumond). Ich vermutete zunächst, das dies vielleicht dem Effekt entsprechen könnte, dass am Tage Schattenpartien aufgehellt erscheinen. In der zweiten Nacht habe ich dies noch einmal untersucht und gefunden, dass bei mittlerer Dunkelheit die Mitte des Gesichtsfeldes dunkler erschien als die Ränder. Bei noch größerer Dunkelheit erschien dann das gesamte Bildfeld einigermaßen gleich dunkel. Dies entspricht ein wenig dem, was andere Tester schreiben, nämlich, dass sich der Gewinn durch das Omegon/Vixen-Fernglas bei hellem, lichtverschmutztem Himmel in Grenzen hält und erst bei wirklich dunklem Himmel richtig zum Tragen kommt.

Schließlich interessierte mich, herauszufinden, welche DSO-Objekte ich mit dem Omegon-Fernglas noch finden kann und versuchte mich am Herkuleshaufen (M 13, 15') und dem Kleiderbügelhaufen (CR399, 60'). Während ich im Fernglas ein Dreick sah, dessen mittlerer Lichtpunkt M 13 war, sah ich im Omegon-Glas nur einen winzigen schimmernden Punkt. Beim Kleiderbügelhaufen sah ich ein paar feine glitzernde Punkte, aber die Form konnte ich nicht wirklich erkennen. In der zweiten Nacht versuchte ich es mit indirektem Sehen und war etwas erfolgreicher. Bei größeren offenen Sternhaufen, werde ich sicher mehr Erfolg haben. In der zweiten Nacht habe ich das Omegon-Glas auf die Andromeda-Galaxie M 31 gerichtet und nur ein kleines diffuses Lichtpünktchen gesehen, wohl nur den hellen Kern der Galaxie. So fantastisch, wie die Werbung verspricht, sah das bei mir nicht aus!

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Omegon-Weitfeld-Fernglas

 

Was ich von anderen gelernt habe...

Als ich das Omegon Weitfeld-Fernglas kaufte, wußte ich außer einigen Kommentaren von Kunden nicht viel darüber. So sind auch meine ersten, vielleicht etwas naiven Erfahrungen damit zu verstehen. Inzwischen habe ich aber herausgefunden, dass es ein wohl mehr oder weniger baugleiches Weitfeld-Fernglas von der Firma Vixen gibt (Vixen SG 2,1 x 42), das auch eher auf dem Markt erschienen ist, sowie einige andere Ferngläser ähnlicher Bauart, wie das S'Gucki, das in der Schweiz vertrieben wird, aber ursprünglich auch über andere Kanäle verkauft wurde.

Dies ermöglichte mir, insbesondere Tests des Vixen-Fernglases und Diskussionen dazu zu lesen und erweiterte auch mein Verständnis bezüglich dessen, was solch ein Fernglas kann und was nicht, insbesondere auch wie sich sein galileisches Design auf die Bildqualität auswirkt. In den Diskussionen prallen dann allerdings oft auch Meinungen aufeinander, die mehr oder weniger gegensätzlich sind und keinen wirklichen Erkenntnisgewinn bringen...

In seinem Test (Link von Vixen auf den Test) des Vixen SG 2,1 x 42 schreibt Daniel Fischer, dass "... - der generellen Konstruktionsweise geschuldet - nur in dessen zentraler Zone die Sterne halbwegs punktförmig: Zum Rand hin werden sie immer deutlicher länglich verzerrt. So passt zwar im Prinzip der gesamte Große Wagen knapp ins Bildfeld, doch scharf zu sehen sind praktisch nur einzelne Asterismen: Die Hyaden (etwa 5°, von mir ergänzt) sind schon mit die größte Sterngruppierung, die mit einem Blick scharf gesehen werden kann."

Er schreibt auch, dass die Grenzgröße nach seinen Messungen rund eine Größenklasse besser als mit dem bloßen Auge ist, was bedeutet, dass etwa viermal so viele Sterne zu sehen sind wie mit dem bloßen Auge. Seiner Meinung nach bringt dies bei Deep-Sky-Objekte allerdings wenig, denn selbst die Plejaden (etwa 1,7 °, von mir ergänzt), blieben mit dem Omegon-Fernglas ziemlich unscheinbar. Anders soll es sich bei wirklich dunklem Himmel, wie er etwa in Namibia vorzufinden ist, verhalten. Fischer empfiehlt deshalb das Fernglas für Reisen in solche Gegenden...

Fischer schreibt ferner, dass als Folge der Galileischen Bauweise die Größe des Bildfeldes stark vom Abstand des Auges von der Augenlinse des Okulars abhänge. Bereits wenige Millimeter Abstand würden zu deutlichen Verlusten führen, und für Brillenträger sei das Fernglas nicht geeignet.

In seinem Test des Vixen SG 2,1 x 42 zeigt sich Alexander Kerste, wie ich, wenig beeindruckt vom Anblick der Andromeda-Galaxie (M 31) im Vixen-Fernglas ("zwar ein Nebelfleck, aber doch recht klein"). Die vorhandene Randunschärfe stört ihn nur, wenn er darauf achtet. Vielleicht komme ich ja auch noch dahin! Wie Fischer ist er der Meinung, dass das Vixen Weitfeld-Fernglas für Brillenträger weniger geeignet ist.

 

Vorläufiges Fazit

In Arbeit

Als ich das Omegon Weitfeld-Fernglas bestellte, war ich mir nicht sicher, ob es mir gefallen würde oder ob ich es gleich wieder zurücksenden würde. Im Moment bin ich noch am Schwanken, was diese Entscheidung angeht. Das Fernglas hat deutliche Mängel in der Bildqualität, die aber vor allem am Tag auffallen. Wie weit sie in der Nacht stören, habe ich noch nicht für mich entscheiden können. Das hatte ich bei dem stolzen Preis von 179 EUR nicht erwartet! Aber inzwischen habe ich wiederholt gelesen, dass solche Mängel typisch für ein Fernglas Galileischer Bauart sind; damit müsste ich also leben, wenn ich es behalten sollte...

Auf der anderen Seite habe ich schon erste Erfahrungen mit dem Omegon Weitfeld-Fernglas in einer Reihe von Nächten sammeln können, und diese waren im Großen und Ganzen positiv. Auf jeden Fall füllt dieses Fernglas die Lücke zwischen dem bloßen Auge und kleinen Ferngläsern aus, aber ob gut genug und wirklich lohnend für mich, kann ich im Moment noch nicht sagen. Sicher wäre dazu nötig, weitere Himmelsobjekte damit zu beobachten, aber es wird noch Monate dauern, bis die wichtigsten am Himmel erscheinen... Im September 2018 hoffe ich es in Frankreich unter einem dunkleren Himmel, als wir zu Hause haben, verwenden zu können.

 

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28.10.2018