Einführung | Erste Erfahrungen mit Mondfotos | Wie kleine Krater kann man erkennen? | Erstes Fazit | Links
In Arbeit
Auf dieser Seite stelle ich meine ersten Erfahrungen mit meinem elektronischen 1 "-Linsenteleskop Dwarf mini 30 mm/150 mm (f/5) bei der Beobachtung des Mondes zusammen.
Siehe auch (meistens in Arbeit):
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Fotos: Mein Dwarf mini (Januar 2026)
Im folgenden zeige ich meine ersten Fotos vom Mond, die ich mit dem Dwarf mini aufgenommen habe. Bisher habe ich nur Fotos der Mondsichel aufgenommen, aber es werden noch Fotos bis hin zum Vollmond folgen...
Bei der Beobachtung des Mondes muss der Dwarf mini zunächst mit Richtungstasten auf den Mond ausgerichtet werden (und zuerst von Hand). Das ist ziemlich umständlich, weil sich die Motorsteuerung etwas unberechenbar verhält.
Im Gegensatz zum Beispiel zu den Vesperas kann man eine bestimmte Anzahl von Aufnahmen erstellen lassen, die für eine bessere Qualität gestapelt werden. Man kann die Ergebnisse auch in Stellar Studio verbessern, aber der Unterschied ist zumindest meiner Meinung nach nicht überwältigend...
Ich habe meistens 20 oder 50 Aufnahmen stapeln lassen, kann aber keinen Unterschied zwischen beiden Möglichkeiten sehen. Ursprünglich schlägt die App des Dwarf mini auch nur 20 Aufnahmen vor.
Sichelmond: Oben 50 Fotos gestapelt, rechts mit Stellar Studio nachbearbeitet; unten 20 Fotos gestapelt, rechts mit von mir aufgehellt (Adobe PSE).
Sichelmond: Oben 50 Fotos gestapelt, unten 20; jeweils rechts mit Stellar Studio nachbearbeitet
Sichelmond: Oben 50 Fotos gestapelt, unten 20; jeweils rechts mit Stellar Studio nachbearbeitet
Diese Frage habe ich mir vor Jahren schon für verschiedene Beobachtungsformen und Teleskope oder Teleskop/Kamera-Kombinationen gestellt. Damit kam ich so etwa auf 8 km Durchmesser für die kleinsten erkennbaren Krater. Rein rechnerisch waren sogar 2-4 km drin... Für das Dwarf mini kann man nicht erwarten, so kleine Krater noch erkennen zu können. Gut erkennen kann man in jedem Fall noch Krater mit 25-50 km Durchmesser. Auf der Aufnahme vom 24.1.2026 habe ich immer hin zwei Krater im Bereich von 16-18 km Durchmesser erkennen können, die ich auf dem Foto markiert habe:
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Mit Stellar Studio bearbeitet |
Stärker aufgehellt, damit man die Krater besser erkennen kann |
Der Krater Dawes ist 18x18 km groß und sieht etwas unregelmäßig aus (unter dem roten Punkt); Carrel ist 17x16 km groß und bei starker Vergrößerung sieht man genau ein dunkles Pixel und etwas Gemauschel drumrum (rechts vom roten Punkt).
Wie viele km ein Pixel tatsächlich ergibt, kann ich noch nicht genau sagen. Anhand meiner Fotos habe ich das mal überschlagen: 3476 km / 500 Pixel = 7 km (habe den Monddurchmesser zu 500 Pixeln abgeschätzt). Vermutlich sind 8 km realistischer...
Mondbeobachtungen sind mit dem Dwarf mini sehr einfach durchzuführen. Die Fotos sind nicht so scharf wie wenn ich mit normalen Teleskopen und einer Fotokamera fotografiere, und auch nicht so scharf wie die, die ich mit anderen Smart-Teleskopen aufgenommen habe, die ich besitze oder besaß. Dafür ist die Auflösung einfach zu niedrig.
Also werde ich das Dwarf mini wohl eher nicht zu meinem Mond-Teleskop machen. Die Sony RX10 M4 und auch das Vespera Pro liefern da auch ohne Stacking viel bessere Ergebnisse!
| 31.01.2026 |