Unistellar eVscope - Erste Erfahrungen Teil 2

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In Arbeit

Auf dieser Seite stelle ich erste Erfahrungen (ohne Beobachtungen) mit meinem elektronischen 4,5"-Newton-Teleskop Unistellar eVscope zusammen (Mitte November 2017 bei Kickstarter beteiligt, am 27.1.2020 eingetroffen). Auf dieser zweiten Seite geht es um Erfahrungen mit der neuen App-Version (V.1.0.0; ab dem 12.3.2020). Vielleicht sind sie auch nützlich für andere, die sich das eVscope zulegen möchten...

Siehe auch:

 

Einführung

Im November 2017 habe ich über den "Abenteuer Astronomie"-Newsletter vom Unistellar eVscope zum ersten Male erfahren. Seit einigen Wochen lief bereits eine Kickstarter-Kampagne zu diesem neuartigen Teleskop (sie lief bis zum 24.11.2017 mit am Ende über 2100 Unterstützern und über 2 Millionen Dollar Unterstützungskapital), und ich habe mich auch beteiligt. Leider war es jedoch schon viel zu spät, um noch eines der beiden günstigen Angebote zu ergattern... Die Auslieferung des Teleskops, das man der "elektronisch unterstützten Astronomie" (electronically augmented astronomy, EAA) zurechnen kann, erfolgte für mich Ende Januar 2020.

Fotos: Mein eVscope (Ende Januar 2020)

 

Die neue App-Version (Version 1.0.0)

Seit dem 12.3.2020 war die neue App-Version (V 1.0.0) in Europa verfügbar, und ich habe sie noch am selben Tag geladen (ein Kanadischer eVscope-Besitzer hatte mich als erster darauf aufmerksam gemacht, und zwar noch am Vortag). Als allererstes verlangte die App, wie schon in der vorigen Version, das eVscope zu aktualisieren. Das gelang, im Gegensatz zum kanadischen eVscope-Besitzer, der drei Anläufe benötigte, auf Anhieb. Neben Fehlerbereinigungen, die auch dringend nötig waren (und deren Erfolg ich noch nicht beurteilen kann...), bietet die neue App-Version die folgenden drei Neuerungen:

Also habe ich nach der Aktualisierung als erstes eine Dark Frame-Aufnahme gemacht. Die App hat übrigens "gemerkt", dass eine solche noch nicht gemacht worden war und empfohlen, dies zu tun. Am selben Abend konnte ich einige wenige Aufnahmen machen und zumindest feststellen, dass die Störpixel drastisch reduziert waren. Ob sie nun ganz verschwunden sind, weiß ich noch nicht - ich glaube das eher nicht...

Außerdem habe ich die neue Fokushilfe für das Okular ausprobiert, aber anfangs nicht verstanden, wie sie funktioniert. Inzwischen habe ich sie aber begriffen! Wenn man die Fokushilfe aktiviert, wird für eine Minute ein Muster in das Okular eingeblendet, anhand dessen man dieses scharf stellen kann (durch Drehen). In der App wird eine Art Timer angezeigt, der rückwärts läuft, so dass man weiß, wieviel Zeit noch für das Scharfstellen bleibt. Sollte die Zeit nicht ausreichen, kann man die Funktion erneut aktivieren.

Die Parkfunktion stellt nach etwas "Gewackel" den Tubus senkrecht und schaltet das eVscope aus. Das Ausschalten merkt man in der App unter anderem daran, dass die WLAN-Verbindung verloren geht (und das Smartphone sich eine andere WLAN-Verbindung sucht....).

Zu den Veränderungen an den Fotos, siehe den nächsten Abschnitt!

Kleine Sammlung:

 

Allererste Fotos mit der neuen App-Version

Am Abend des Tages, an dem ich die neue App-Version installiert habe (12.3.2020), konnte ich kurz mit dem eVscope arbeiten und drei Objekte beobachten, nämlich M 44, M 67 (beide im Sternbild Cancer/Krebs) sowie kurz M 50. Im folgenden zeige ich hier die besten Fotos, zusammen mit älteren Versionen, bei denen noch viele Störpixel auftraten:

         
M 44 - 24.2.2020        
   
M 44 - 12.3.2020        

Nachdem ich diese ersten und am nächsten Tag weitere Aufnahmen gemacht und mit den älteren verglichen habe, sind mir noch die folgenden Dinge aufgefallen:

 

 

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Weiteres Fazit

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Links

 

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20.03.2020