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Auf dieser Seite stelle ich meine ersten Erfahrungen mit einem weiteren,
zumeist parallel durchgeführten Fotovergleich meines elektronischen
4,5"-Newton-Teleskops Unistellar
eVscope 2* mit
dem originalen Unistellar eVscope zusammen (siehe den folgenden Hinweis).
*) Im Oktober bestellt; Anfang Dezember 2021 eingetroffen; von Unistellar repariert; Ende März 2022 zurückgeschickt zum Austausch gegen eine neues Exemplar (das zweite...).
Hinweis: Da ich mit den Ergebnissen meines neuen eVscopes 2 nicht zufrieden war, hat mir Unistellar angeboten, mein eVscope 2 zu prüfen und ggf. zu reparieren. Dazu habe ich es am 14.2.2022 zu Unistellar geschickt und am 18.2. die Information erhalten, dass mein eVscope 2 repariert worden sei und mir wieder zugeschickt werden wird. Auf Nachfrage erhielt ich die Auskunft, dass es ein Problem mit dem Primärspiegel hatte, der etwas unter Spannung stand und dadurch unscharf abbildete. Als Beleg der Reparatur erhielt ich ein Foto von Alnilam. Es sieht wesentlich besser aus als mein ähnliches Foto von Alnitak (beim Flammennebel), zeigt aber bei genauerem Hinsehen immer noch dreieckige Sterne. Es geht also noch weiter! Inzwischen habe ich das reparierte eVscope 2 testen können und berichte meine Ergebnisse auf den Seiten Erste Erfahrungen (Nach Reparatur - Teil 1) und Erste Erfahrungen (Nach Reparatur - Teil 2). Demzufolge hat die Reparatur zwar zu einer Verbesserung geführt, aber die Spiegelspannung nicht vollständig beseitigt. Daraufhin bot Unistellar mir an, mein eVscope 2 zurückzusenden (Ende März 2022) und gegen ein neues Exemplar auszutauschen. Dieses kam am 8.4.2022 bei mir an. Damit beende ich die Seiten zum ersten eVscope 2-Exemplar! Ich bitte also zu beachten, dass meine eVscope 2-Fotos auf dieser Seite nicht das tatsächliche Leistungsvermögen des eVscopes 2 widerspiegeln! |
Hinweis: Siehe Seite Übersicht der Unistellar-Seiten für genau dieses!
Fotos: Mein eVscope 2 (3.12.2021)
Fotos: Mein eVscope (Ende Januar 2020)
Am 24.1.2022 war überraschenderweise der Himmel klar (und es war kalt), und so habe ich mich drangemacht und endlich einmal das neue eVscope 2 mit meinem originalen eVscope direkt verglichen. Anfangs lief das Ganze noch etwas zeitversetzt ab, später dann fast parallel. Das eVscope betrieb ich mit dem iPhone 6s meiner Frau, das eVscope 2 mit meinem iPad und später noch parallel mit meinem iPhone 7, um die Bildschirmbilder besser vergleichen zu können. Beim iPhone 7 für das eVscope 2 stellte ich zudem das "Overlay", also die Beschriftung, ein.
Zunächst wollte ich jedoch das eVscope 2 neu kollimieren, weil die bestehende Kollimation unzureichend war. Zunächst versuchte ich dies an Jupiter, doch das erwies sich als schwierig. Dann versuchte ich Algenib, und, weil dieser nicht hell genug war, verwendete ich Aldebaran für die Kollimation. Nach den Plejaden M 45, steuerte ich die Dreiecksgalaxie M 33 an und entdeckte "dreieckige" Sterne auf dem Display. So kollimierte ich noch einmal, und konnte an M 33 feststellen, dass die Kollimation danach zumindest etwas besser war. Damit habe ich dann wohl alle weiteren Objekte mit dem eVscope 2 beobachtet. Das originale eVscope habe ich auch nachkollimiert, aber ich habe die Details dazu vergessen... Auf jeden Fall habe ich damit dieselben Objekte wie mit dem eVscope 2 beobachtet, so dass die äußeren Bedingungen diesmal vergleichbar waren (SQM zwischen 19,7 und gut 20).
Im folgenden zeige ich Fotos von DSO in alphabetischer Reihenfolge entsprechend der Nummerierung, die sowohl mit dem eVscope 2 als auch mit dem originalen eVscope aufgenommen wurden. Beim eVscope 2 zeige ich auch, sofern vorhanden, mehr oder weniger identische Fotos, die mit dem iPhone 7 mit Overlay gespeichert wurden. Es zeigte sich allerdings, dass sie nicht immer "identisch" waren...
Im nachfolgenden Abschnitt bespreche ich einige der Unterschiede zwischen den eVscope 2- und eVscope-Fotos. Hier mache ich nur kurze Anmerkungen.
Beim Vergleich ist zu beachten, dass die Objekte im eVscope kleiner erscheinen, wenn das Bild auf die gleiche Fläche projiziert wird (wie auf den Displays des iPhones 6s und 7, aber auch auf dieser Seite, weil die Bildgröße in Pixeln identisch ist, denn ich habe alle Fotos auf 1280 x 960 Pixel herunterskaliert). Prinzipiell haben die eVscope 2-Objekte jedoch geringfügig mehr Pixel, weil die Sensorfläche 2048 x 1535 Pixeln gegenüber 1280 x 960 Pixeln beim eVscope beträgt. Einen Pixel-weisen Vergleich werde ich später angehen...
Hinweis: Weil Bearbeitungen immer subjektiv sind, zeige ich auch die Originale, auch wenn diese manchmal recht dunkel sind.
Hier finde ich das eVscope-Resultat eindeutig besser als das des eVscopes 2.
Hier scheinen mir die Ergebnisse beider Teleskope durchaus vergleichbar.
M 33, 24.1.2022, eVscope |
M 33, 24.1.2022, eVscope 2 |
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M 33, 24.1.2022, eVscope, bearbeitet |
M 33, 24.1.2022, eVscope 2, bearbeitet |
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M 33, 24.1.2022, eVscope |
M 33, 24.1.2022, eVscope, bearbeitet |
Zwar das beste M 33-Ergebnis bisher mit dem eVscope 2, aber das eVscope zeigt ebenfalls eines seiner besten Ergebnisse und scheint mir überlegen zu sein.
Das Foto des eVscopes 2 ist weniger ausgewaschen, große Unterschiede zugunsten des eVscopes 2 sehe ich diesmal nicht. Der Auschnitt erscheint mit dem eVscope 2 günstiger...
Hier gilt das gleiche wie für M 42.
M 45, 24.1.2022, eVscope |
M 45, 24.1.2022, eVscope 2 |
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M 45, 24.1.2022, eVscope, bearbeitet |
M 45, 24.1.2022, eVscope 2, bearbeitet |
Von den Sternformen abgesehen, erkenne ich keine großen Unterschiede zwischen beiden Teleskopen. Wie bei M 42 macht sich das größere Gesichtsfeld des eVscopes 2 bei den Plejaden günstig bemerkbar.
M 74, 24.1.2022, eVscope |
M 74, 24.1.2022, eVscope 2 |
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M 74, 24.1.2022, eVscope, bearbeitet |
M 74, 24.1.2022, eVscope 2, bearbeitet |
Hier macht sich das kleinere Gesichtsfeld des originalen eVscopes günstig bemerkbar. Das eVscope-Foto mag auch einen Tuck besser sein, als das des eVscopes 2.
M 77, 24.1.2022, eVscope |
M 77, 24.1.2022, eVscope 2 |
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M 77, 24.1.2022, eVscope, bearbeitet |
M 77, 24.1.2022, eVscope 2, bearbeitet |
Hier macht sich das kleinere Gesichtsfeld des originalen eVscopes günstig bemerkbar. Das eVscope-Foto mag auch einen Tuck besser sein, als das des eVscopes 2.
Bei genauerem Hinsehen, erscheint mir das eVscope-Foto besser als das des eVscopes 2, weil es die Kontraste besser beherrscht.
Das Ergebnis des eVscopes erscheint mir einen Tuck besser.
Das Ergebnis des eVscopes erscheint mir deutlich besser.
Da mein eVscope 2 anfangs nicht in Ordnung war, möchte ich die Ergebnisse dieses Foto-Vergleichs hier nicht weiter diskutieren.
Aktualisierung: Da ich mit den Ergebnissen meines neuen eVscopes 2 nicht zufrieden war, hat mir Unistellar angeboten, mein eVscope 2 zu prüfen und ggf. zu reparieren. Dazu habe ich es am 14.2.2022 zu Unistellar geschickt und am 18.2. die Information erhalten, dass mein eVscope 2 repariert worden sei und mir wieder zugeschickt werden wird. Auf Nachfrage erhielt ich die Auskunft, dass es ein Problem mit dem Primärspiegel hatte, der etwas unter Spannung stand und dadurch unscharf abbildete. Als Beleg für die Reparatur erhielt ich ein Foto von Alnilam, das mit meinem eVsvope 2 nach der Reparatur aufgenommen wurde. Es sieht wesentlich besser aus als mein ähnliches Foto von Alnitak (beim Flammennebel), zeigt aber bei genauerem Hinsehen immer noch dreieckige Sterne:
Im März 2022 konnte ich die ersten Fotos mit meinem reparierten eVscope 2 machen. Lesen Sie die Seiten Erste Erfahrungen (Nach Reparatur - Teil 1) und Erste Erfahrungen (Nach Reparatur - Teil 2) für weitere Informationen! Demzufolge hat die Reparatur zwar zu einer Verbesserung geführt, aber die Spiegelspannung nicht vollständig beseitigt. Daraufhin bot Unistellar mir an, mein eVscope 2 zurückzusenden (Ende März 2022) und gegen ein neues Exemplar auszutauschen. Dieses kam am 8.4.2022 bei mir an. Damit beende ich die Seiten zum ersten eVscope 2-Exemplar!
Ich bitte also zu beachten, dass meine eVscope 2-Fotos auf dieser Seite nicht das tatsächliche Leistungsvermögen des eVscopes 2 widerspiegeln!
20.09.2022 |