Was sind Dunkelnebel/Dunkelwolken? | Warum habe ich eine Seite über Dunkelnebel/Dunkelwolken angelegt? | Bekannte Dunkelnebel | Um M 11 herum | Um M 24 herum | Links
In Arbeit
Auf dieser Seite behandele ich Dunkelnebel/Dunkelwolken und zeige einige Beispiele, die ich selbst fotografiert habe, manchmal mit Absicht, manchmal per Zufall "nebenbei".
Dazu sagt Wikipedia:
Als Dunkelwolken oder Dunkelnebel werden in der Astronomie große Wolken interstellarer Materie bezeichnet, die das Licht dahinterliegender Objekte absorbieren. Sie lassen sich beobachten, wenn sie Hintergrundsterne abdunkeln oder völlig ausblenden (z. B. Barnard 68), oder wenn sie Teile von Emissions- oder Reflexionsnebeln verdecken (z. B. Pferdekopfnebel).
Die Natur der Dunkelwolken wurde von dem Astronomen Edward Emerson Barnard entdeckt. In dem nach ihm benannten Barnard-Katalog sind über 300 Dunkelwolken verzeichnet, beispielsweise trägt der Pferdekopfnebel die Katalognummer B 33.
Normalerweise beobachtet man als Hobbyastronom Deep-Sky-Objekte, sprich Galaxien, Sternhaufen und Nebel, aber, von Ausnahmen abgesehen, keine Dunkelnebel. Eine Ausnahme davon ist der wohl berühmteste Dunkelnebel, der Pferdekopfnebel B 33. Ein weiterer oft fotografierter Dunkelnebel ist der Elefantenrüsselnebel (Elephant's Trunk Nebula) IC 1396A. Ein weiterer bekannter Dunkelnebel ist noch der Konusnebel (beim Weihnachtsbaumhaufen). Aber das war es dann meistens. Alle drei habe auch ich fotografiert, wobei mir der Elefantenrüsselnebel bisher noch nicht wirklich gut gelungen ist. Die vielen anderen Dunkelnebel aus Barnards Katalog habe ich bisher nicht "absichtlich" beobachtet, sondern einige sind halt als "Beifang" auf meinen Fotos zu sehen. Manche davon habe ich selbst entdeckt, andere nur mit Hilfe der Fotos anderer Hobbyastronomen.
Hier zeige ich meine besten Fotos der bekannten Dunkelnebel Pferdekopfnebel B 33, Elefantenrüsselnebel IC 1396A (in IC 13396) und Konusnebel (in NGC 2264).
Der Pferdekopfnebel B 33 ist wohl der bekannteste und am meisten fotografierte Dunkelnebel. Laut Wikipedia ist er ein 3 Lichtjahre großer Teil einer Dunkelwolke im Sternbild Orion, die sich vor dem rot leuchtenden Emissionsnebel IC 434 mit einer Silhouette ähnlich einem Pferdekopf abhebt. Von der Erde ist der Nebel ungefähr 1.500 Lichtjahre entfernt und erscheint deshalb ein Viertel so groß wie der Erdmond.
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B 33, NGC 2023, IC 435 und NGC 2024, 29.1.2023 -groß, bearbeitet, mit DN entrauscht |
NGC 2024 und B 33 mit NGC 2023 und IC 435, 1.2.2025 - groß (45 min), TIFF bearbeitet und entrauscht (PAI) |
Der Elefantenrüsselnebel, auch bekannt unter der Katalogbezeichnung IC 1396A, ist eine hell berandete Globule, also eine Ansammlung von interstellarem Gas und Staub, im Sternbild Cepheus. Die Globule gehört zu IC 1396, einem H-II-Gebiet (Emissionsnebel) mit eingebettetem Sternhaufen im Sternbild Cepheus.
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IC 1396A, 26.12.2024 - 2000 (213 Frames = 35 min), DB-Filter, bearbeitet (TIFF), entrauscht (DN) |
IC 1396A - 16.1.2026, 60 min, mit Stellar Studio bearbeitet und nachbeabeitet, Original |
NGC 2264 im Sternbild Monoceros/Einhorn beschreibt ein Gebiet, das aus einem Teil eines H-II-Gebiets mit einer davor liegenden Dunkelwolke, dem Konusnebel, einem Sternhaufen, dem Weihnachtsbaum-Sternhaufen, und dem diffusen Nebel dazwischen besteht. Der Konusnebel ist eine Dunkelwolke in der Form eines spitzen Kegels.
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Vespera |
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NGC 2264, 8.2.2023, Mosaik-Ausschnitt "Weihnachtsbaumhaufen" mit Konusnebel - groß, bearbeitet, entrauscht, gedreht |
NGC 2264 (links) mit NGC 2261 (oben rechts), 28.3.2024 - 2250s, kleines Mosaik, Dual Band-Filter, Foto zusätzlich bearbeitet (DN+PSE) - groß |
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Vespera Pro |
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NGC 2264, 2.2.2025 - 2000, 2:25 h, DB-Filter, bearbeitet und entrauscht (PAI) |
NGC 2264 (oben links), NGC 2261 (unten rechts), 18.3.2025 - 2000, 1 h, bearbeitet und bearbeitet (PAI), aufgehellt |
Der offene Sternhaufen M 11, Wildentenhaufen genannt, im Sternbild Scutum/Schild wird laut Stoyan für den schönsten seiner Art gehalten, der von Mitteleuropa aus sichtbar ist. M 11 befindet sich in der Schildwolke, einem besonderen Bereich der Milchstraße.
Um M 11 herum liegen einige Dunkelnebel, von denen ich auf eine Anregung hin auch einige auf meinen Fotos entdeckt habe. Dafür habe ich die Fotos allerdings extrem aufgehellt, damit die Dunkelnebel besser zu erkennen sind. Ich zeige einerseits die aufgehellten Fots und andereseits dieselben Fotos, auf denen ich die Dunkelnebel markiert habe.
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Die Kleine Sagittariuswolke M 24 steht im Sternbild Sagittarius/Schütze und ist kein physisches Objekt, sondern ein 1,5° x 0,5° großes "Fenster" oder Tunnel in den Staubwolken der Milchstraße, das den Blick Richtung galaktisches Zentrum ermöglicht. Sterne bis in 15.000 Lichtjahren sind hier zu sehen (Messier Guide, verändert). Darin eingebettet sind der offene Sternhaufen NGC 6603 und die Dunkelnebel B 92 und B 93. Am unteren Ende von B 93 liegt zudem der kleine offene Sternhaufen Cr 469.
Meine hier gezeigten Fotos von M 24 wurden mit dem Vaonis Vespera Pro aufgenommen und sind mehr oder weniger gestört. Ich zeige zwei verschiedene Fotos, wobei auf dem einen die Dunkelnebel B 92 und B 93 sowie weitere DSO markiert sind.
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M 24 leicht gestört, 31.8.2025 - 2000p, (4 min), stark bearbeitet |
M 24 und weitere DSO, gestört, 30.8.2025 - 2000p, (5 min), bearbeitet |
| 04.09.2026 |